Aktuelles in den Bereichen

Raster Liste

Foto: Sinn Féin / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Welt

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, sagt der Volksmund. Und in diesem Fall scheint er damit recht zu behalten. Großbritannien und die EU-27 haben sich auf jeden Fall auf ein Austrittsabkommen verständigt, das so noch vor kurzem undenkbar gewesen wäre. Und dies ging nur, weil sich beide Seiten flexibel gezeigt und auf den letzten Metern doch noch substanzielle Zugeständnisse gemacht haben. Der britische Premier Boris Johnson hat akzeptiert, dass Nordirland langfristig in einigen Bereichen an den EU-Binnenmarkt angebunden bleibt. Und er hat akzeptiert, dass es künftig eine Zollgrenze in der Irischen See gibt. Bisher galt dies noch als rote Linie, die kein britischer Premier übertreten darf.

Foto: Ethan Wilkinson / CC0 (via Pexels)

Welt

Es waren zwei Telefonanrufe, die sich gelohnt haben. Bevor Boris Johnson gestern Vormittag zum EU-Gipfel nach Brüssel aufbrach, rief er den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker an und besprach letzte Details. Nach einer Konsultation mit seinen Ministern telefonierte Johnson nochmals mit Juncker. Dann war der Durchbruch beim Brexit geschafft. Der britische Premier twitterte: "Wir haben einen großartigen neuen Deal, der die Kontrolle zurückgewinnt - jetzt kann das Parlament am Samstag den Brexit durchziehen, so dass wir uns anderen Prioritäten wie den Lebenshaltungskosten, dem Gesundheitssystem, den Gewaltverbrechen und der Umwelt zuwenden können." Minuten später schoss der Pfundkurs auf den Finanzmärkten in die Höhe.

Boris JohnsonFoto: EU2017EE / CC BY 2.0 (via Flickr)

Welt

Nein, dieser Deal ist noch nicht durch. Er kann noch am britischen Unterhaus scheitern. Am Unvermögen des britischen Parlaments, des Parlaments der ältesten und einst auch stolzen Demokratie. Doch auch wenn niemand voraussagen kann, ob dieser Deal so durchkommt, wie er aufgeschrieben ist, darf man doch ernsthaft darauf hoffen, dass das Schreckgespenst eines harten Brexit Geschichte ist.

Foto: mastrminda / CC0 (via Pixabay)

Wirtschaft

Der schwedische Möbelriese Ikea will mit seiner US-Tochter TaskRabbit den deutschen Markt für Haushaltshilfen erobern. "Wir starten jetzt auf dem deutschen Markt", kündigte TaskRabbit-Chefin Stacy Brown-Philpot im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe) an. "Den Anfang machen wir in Berlin und Umgebung und in der Rhein-Ruhr-Region." Zum Start wolle TaskRabbit in zwölf Städten vertreten sein, sagte Brown-Philpot der WAZ. Neben Berlin sind es die NRW-Kommunen Bochum, Duisburg, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Mönchengladbach, Oberhausen und Wuppertal. "Aber dabei soll es nicht bleiben. Ende kommenden Jahres wollen wir auch in Hamburg, München, Stuttgart und Frankfurt präsent sein."

Donald TrumpFoto: The White House / Gemeinfrei (via Wikimedia Commons)

Wirtschaft

Der seit über zwei Jahren andauernde Handelskonflikt zwischen den USA und China verläuft in der Regel nach einem vorhersehbaren Muster: US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatspräsident Xi Jinping tauschen Komplimente aus und signalisieren grundsätzliche Kompromissbereitschaft. Gespräche auf der Ebene der Unterhändler verlaufen dann im Sande. Daraufhin kokettiert ein verärgerter Trump mit neuen Zöllen, und kurz, bevor diese greifen sollen, verkündet der angeblich große Dealmaker im Weißen Haus dann einen großen Durchbruch, der in Wirklichkeit kaum mehr als Flickwerk ist.

Foto: Wilfried Pohnke / CC0 (via Pixabay)

Wirtschaft

Folgt man der Darstellung des Bankenverbands, so liegen die Nerven der Verantwortlichen für Geldwäscheprävention in den Kreditinstituten blank. Nicht nur eine verschärfte Bußgeldpraxis, sondern auch ein Urteil zum Umgang mit einer Altkanzlerwitwe - Medienberichten zufolge Maike Kohl-Richter - hat demnach den Druck erhöht. Denn nachdem die Witwe laut gerichtlicher Feststellung erst ein Schließfach aufgesucht hatte und anschließend sage und schreibe 500.000 Euro in bar auf Konten einzahlte, die für eine Überweisung an andere Banken bestimmt waren, hätte die Geldwäschebeauftragte des Kreditinstituts die Transaktion direkt melden müssen, wie das Oberlandesgericht Frankfurt am Main vor einem Jahr bestätigte. Die Botschaft schien klar: Nicht private Geldhäuser müssen über den Hintergrund einer Transaktion befinden, sondern die Behörden und Staatsanwaltschaften. Also: Melden, bitte!

Franziska GiffeyFoto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Politik

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat ihre künftige Parteiführung eindringlich vor einem Austritt aus der Regierung gewarnt. "Das Heil der SPD kann nicht in einem vorzeitigen Verlassen der Großen Koalition liegen", sagte Giffey im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Die Bürgerinnen und Bürger wollen eine verlässliche Regierung, die gute Arbeit leistet. Auch die künftige Führung sollte schnell klarmachen, dass die SPD gestalten will."

Anton HofreiterFoto: Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Politik

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) für ein "Turbo-Baurecht" für einzelne Projekte zurückgewiesen. "Was das Verkehrsministerium plant, sind Baugenehmigungen mit der Brechstange", sagte Hofreiter der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Mit diesem Vorschlag wollten der Minister und sein Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) die Bürgerbeteiligung beschneiden und "ein Baurecht nach Willkür von SPD und Union schaffen". Ferlemann hatte laut "NOZ" auf einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein gesagt, auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstütze die Reformpläne, wonach ausgewählte Projekte per Gesetz des Bundestags grünes Licht erhielten. "Wir wollen damit im Dezember ins Bundeskabinett" , sagte der Staatssekretär.

Franziska GiffeyFoto: SPD Berlin/ Joachim Gern / CC BY 4.0

Politik

Nach der Attacke auf eine Synagoge in Halle fordert Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) ein Anti-Extremismus-Gesetz: "Manchmal muss man einfach handeln, auch wenn das nicht im Koalitionsvertrag vorgesehen ist. Und jetzt sind wir in einer solchen Situation", sagte Giffey im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Giffey kündigte überdies an, Betreiber von Gaming-Plattformen zu Schutzmaßnahmen zu verpflichten.

Urananreicherungsanlage in GronauFoto: UAA Nee / CC BY-SA 2.0 (via Pixabay)

Umwelt

Zehn Jahre nach dem angeblichen Export-Stopp für hochgiftigen Uranmüll nach Russland landet offenbar wieder Atomabfall aus Deutschlands einziger Urananreicherungs-Anlage im münsterländischen Gronau in Russland. Wie die in Bielefeld erscheinende "Neue Westfälische" (Samstag-Ausgabe) berichtet, hat das für die Atomaufsicht zuständige NRW-Ministerium bestätigt, dass Ende Juli ein Sonderzug mit 600 Tonnen Uranhexafluorid - das ist der Uranabfall, der bei der Anreicherung entsteht - Russland zum Ziel hatte.

Foto: Peter Biela / CC0 (via Pixabay)

Umwelt

Zwei Drittel der Deutschen waren jüngst im ZDF-Deutschlandtrend der Meinung, dass Fliegen teurer werden sollte, um die klimaschädliche Vielfliegerei einzudämmen. Das ist eine erfreulich klare Mehrheit. Klimaschutz fängt mit der Erkenntnis an, dass sich grundsätzlich etwas ändern muss im Mobilitätsverhalten. Mal eben nach Mailand zu fliegen, nur um sich neue Schuhe zu kaufen, das sollte es nicht mehr geben. Wenn es aber um das tatsächliche Verhalten jedes Einzelnen geht, ist der Weg zum wirksamen Klimaschutz noch weit: Seit es die Protestbewegung "Fridays for Future" gibt, sind die Starts von deutschem Boden sogar weiter gestiegen.

Anja KarliczekFoto: Armin Kübelbeck / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Umwelt

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat an die Wirtschaft appelliert, sich im Klimaschutz "auch aus eigenem Interesse" stärker zu engagieren. "Klimaschutz made in Germany muss das neue Markenzeichen werden", sagte Karliczek der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Vor den Beratungen des Klimakabinetts an diesem Mittwoch hob sie hervor, neue Technologien würden in den nächsten Jahrzehnten überall auf der Welt nachgefragt. Karliczek kündigte an, die Entwicklung dieser neuen klimafreundlichen Technologien voranzutreiben. Das Bundesforschungsministerium werde allein über den Klimafonds 360 Millionen bis 2023 zusätzlich erhalten.

Renate KünastFoto: Grüne Bundestagsfraktion / CC BY 2.0 (via Flickr)

Themen

Die Frauen-Union des größten CDU-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen hat angesichts der vulgären Pöbeleien im Internet gegen Renate Künast ihre Verbundenheit mit der Grünen-Politikerin ausgedrückt. "Es reicht, so geht das nicht weiter", sagte die Landesvorsitzende der Frauen-Union, Ina Scharrenbach, der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Freitagausgabe). Ihre Partei sei "gefordert, dieses schleichende Gift im Internet aufzuhalten".

Foto: Wiener SPÖ Frauen / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)

Themen

Den Worten folgen Taten. Auf diese einfache Formel kann man den Hass gegen Politiker zusammenfassen. Wer im Netz Hass sät, legt den Grundstein für Gewalt und ist in letzter Konsequenz mit verantwortlich für Taten wie dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

Camp Al-HolFoto: VOA / Gemeinfrei (via Wikimedia Commons)

Themen

Angesichts des türkischen Vormarsches und der eskalierenden Kämpfe in Nordsyrien drängt das Kinderhilfswerk terre des hommes Deutschland (tdh) auf internationale Anstrengungen zum Schutz von Kindern in Flüchtlingscamps und Gefangenenlagern. Tdh-Vorstand Birte Kötter sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die Herkunftsländer sollten sofort Schritte unternehmen, um die geschätzt 9000 Kinder aus mindestens 40 verschiedenen Nationen zurückzuholen." Es gehe darum, sie sowohl vor den Auswirkungen des Krieges als auch vor der Ideologie der Terrororganisation IS zu schützen.

Foto: MetsikGarden / CC0 (via Pixabay)

Meinung

Die Stärkung der direkten Demokratie durch Schaffung "weiterer Elemente der Bürgerbeteiligung" genießt bei der Bundesregierung offenbar keine Priorität. Das zeigt eine Antwort auf eine schriftliche Anfrage der LINKE-Bundestagsabgeordneten Helin Evrim Sommer, die der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" vorliegt.

Foto: Stephen Craven / CC BY-SA 2.0 (via geograph.org.uk)

Meinung

Das hat man kaum noch zu hoffen gewagt: Auf den allerletzten Drücker haben sich EU und Großbritannien auf einen Scheidungsvertrag geeinigt. Eine Wende zum Guten ist es gewiss, aber noch nicht das Ende des Brexit-Dramas. Erst muss Boris Johnson für diesen Deal die Zustimmung des Parlaments bekommen. Das wird noch harte Arbeit. Nicht ausgeschlossen, dass der Premier bei einem Scheitern im ersten Anlauf doch noch versuchen könnte, einen chaotischen No-Deal-Brexit gegen alle Widerstände durchzupeitschen.

Foto: wgbieber / CC0 (via Pixabay)

Meinung

Dauerkarten sind an vielen Standorten der Fußball-Bundesliga heiß begehrt. Die Vorteile für den Fan liegen auf der Hand: Die Abos sind im Vergleich zum Einzelticket stark vergünstigt, vor allem aber bieten sie eine Zutrittsgarantie für ausverkaufte Topspiele. Einmal in der Hand, kann das Abo von Saison zu Saison verlängert werden. Das ist bequem und schafft Planungssicherheit. Für die Vereine bietet der jährliche Dauerkartenverkauf eine millionenschwere Einnahmequelle.

 

In der Presse

  • Malu Dreyer: Wir müssen wieder mehr Reformen wagen
    Der Tagesspiegel
    Montag, 21. Oktober 2019 um 12:46 Uhr

    Berlin (ots) - Deutschland und die Sozialdemokraten müssen nach Ansicht der kommissarischen SPD-Chefin Malu Dreyer wieder "mehr Reformen wagen'", die "als Zukunftsversprechen verstanden werden und...

  • Staatsminister Roth offen für Brexit-Verlängerung
    Rheinische Post
    Montag, 21. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

    Der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), hat sich offen für eine kurze Brexit-Verlängerung gezeigt. "Der Brexit ist kein Spiel, sondern bitterer Ernst", sagte Roth der...

  • Außenhandelschef warnt vor Schäden trotz Brexit-Abkommens
    Rheinische Post
    Montag, 21. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

    Außenhandelspräsident Holger Bingmann hat angesichts der noch offenen Abstimmung über das Brexit-Abkommen vor weiteren Schäden für die Wirtschaft gewarnt. "Es ist unfassbar, was die Briten ihren...

  • Bislang knapp 30 Prozent Wahlbeteiligung beim SPD-Mitgliedervotum
    Rheinische Post
    Montag, 21. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

    123.010 Stimmen wurden bislang online oder per Brief beim SPD-Mitgliedervotum zur Wahl der nächsten Parteivorsitzenden abgegeben. Damit liegt die Wahlbeteiligung derzeit bei 28,9 Prozent. Das geht...

  • NRW-Innenminister Reul: Juden müssen sich nicht fürchten
    Rheinische Post
    Montag, 21. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

    Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hat nach dem rechtsextremistischen Anschlag in Halle den Juden in NRW die unverbrüchliche Unterstützung des Staates zugesichert. "Juden müssen...

  • CDU-Wirtschaftsratschefin wirft von der Leyen Mangel an ökonomischer Vernunft vor
    Rheinische Post
    Montag, 21. Oktober 2019 um 00:00 Uhr

    Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrats, Astrid Hamker, hat ihrer Parteifreundin und künftigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgeworfen, die Agenda für ihre bevorstehende Amtszeit...

  • Zum Mietendeckel in Berlin
    Westfalen-Blatt
    Sonntag, 20. Oktober 2019 um 21:30 Uhr

    Bielefeld (ots) - In Berlin werden Mieten künftig gedeckelt und für fünf Jahre auf dem Stand vom 18. Juni 2019 eingefroren. So will es die rot-rot-grüne Regierung im Senat am Dienstag beschließen....

  • Zur Privatpost am Montag
    Westfalen-Blatt
    Sonntag, 20. Oktober 2019 um 21:30 Uhr

    Bielefeld (ots) - Bundespolitiker diskutieren, ob die Post davon entbunden werden soll, an Montagen Briefe zustellen zu müssen. Nanu, ist das nicht schon so? Nein, der Eindruck täuscht wohl: Es soll so...

  • Fehleinschätzung der Behörden aufarbeiten - Kommentar Von Kirsten Bialdiga
    Rheinische Post
    Sonntag, 20. Oktober 2019 um 20:17 Uhr

    Gut, dass die Kölner Polizei die kurdische Großdemonstration am Samstag nicht verboten hat. Es kamen zum einen viel weniger als die erwarteten 20.000 Demonstranten, nämlich nur rund 10.000. Und die...

  • Bloß keinen neuen Brexit-Aufschub! Kommentar Von Jan Drebes
    Rheinische Post
    Sonntag, 20. Oktober 2019 um 20:16 Uhr

    Aus wirtschaftlicher Sicht wäre ein erneuter Brexit-Aufschub die schlechteste aller Lösungen - abgesehen von einem No-Deal-Austritt, versteht sich. Weil der aber weder von den Briten noch von der EU...

  • Altmaier attackiert Rentenregelung Wirtschaftsminister ohne Profil Thomas Seim
    Neue Westfälische
    Sonntag, 20. Oktober 2019 um 20:05 Uhr

    Bielefeld (ots) - Minister Peter Altmaier relativiert die Rentenzusage der großen Koalition und mäkelt, dass mit dem Koalitionspartner SPD notwendige Reformen nicht zu machen seien. Ausgerechnet...

  • Bildung muss sich lohnen - Kommentar von Isabell Jürgens
    Berliner Morgenpost
    Sonntag, 20. Oktober 2019 um 19:52 Uhr

    Berlin (ots) - Seit Jahren beklagen die Handwerkskammer und vor allem die betroffenen Handwerker, dass Hochschulabsolventen ihre Ausbildung nahezu kostenlos bekommen, während sie dagegen, um Meister zu...

Weitere Themen

Raster Liste

Foto: StockSnap / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) geht in die Offensive gegen den Pflegenotstand: "Kommende Woche starte ich mit meinem Ministerium eine breite Kampagne, um junge Menschen für die Pflege zu gewinnen und über die Chancen der neuen Pflegeausbildung zu informieren", sagte Giffey im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Foto: Angelo Esslinger / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

Vor Beratungen des Bundestags über den Masern-Schutz an diesem Freitag haben sich Deutschlands Kinder- und Jugendärzte hinter die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gestellt: "Beim Kampf gegen Masern sind wir bislang nicht vorangekommen. Die Impfquoten liegen noch deutlich zu niedrig. Außerdem impfen wir zu spät", sagte Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (bvkj), im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Wir begrüßen daher das Vorhaben, eine Impfpflicht einzuführen, ausdrücklich. Das ist ein ganz wichtiges Werkzeug, um die Masern endlich auszurotten." Fischbach forderte den Gesetzgeber aber auf, auch Impfungen gegen andere Krankheiten vorzuschreiben: "Das Problem hört bei Masern nicht auf. Eine Impfpflicht für andere ansteckende Krankheiten wie Keuchhusten würde helfen, gerade die kleinsten Kinder zu schützen. Die Franzosen machen es vor, und das zeigt Wirkung", sagte der Verbandspräsident.

Foto: Darko Stojanovic / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

Von den rund 8,7 Millionen privat Krankenversicherten in Deutschland waren nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe) im vergangenen Jahr insgesamt 185.400 Personen in Sondertarifen für Einkommensschwache versichert. Das waren rund 20.000 mehr als noch im Jahr 2013, schreibt das Blatt unter Berufung auf Zahlen der Privaten Krankenversicherung (PKV).

Anja KarliczekFoto: Markus Spiske / CC BY 2.0 (via Flickr)

Bildung

Die Grünen haben Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) aufgefordert, ihre Pläne zur Umbenennung beruflicher Abschlüsse zurückzunehmen. "Gewerkschaften, Arbeitgeber, Länder und Wissenschaft laufen Sturm gegen die Abschlussbezeichnungen, die Ministerin Karliczek eigenmächtig in die Novelle des Berufsbildungsgesetzes hineingeschrieben hat", sagte der Bildungsexperte der Grünen-Bundestagsfraktion, Kai Gehring, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Karliczek will im Bereich der Berufsbildung künftig unter anderem die Bezeichnungen "Bachelor Professional" und "Master Professional" verwenden. Der Meister wird zum "Bachelor Professional", der Betriebswirt zum "Master Professional in Betriebswirtschaft". Darüber will der Bildungsausschuss des Bundestags an diesem Mittwoch beraten.

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-P109963 / CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Bildung

Mehr als jeder zweite Arbeitslose in Deutschland (52,6 Prozent) hat nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) keinen Berufsabschuss. Von den durchschnittlich knapp 802.000 Arbeitslosengeld-Empfängern im vergangenen Jahr hätten aber lediglich 5,7 Prozent eine abschlussbezogene Weiterbildung absolviert, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine aktuelle Untersuchung des DGB. Von den mehr als 1,5 Millionen registrierten Langzeitarbeitslosen im Hartz-IV-Bezug seien es sogar nur 1,4 Prozent gewesen.

Foto: Pexels / CC0 (via Pixabay)

Bildung

Rund 25 Prozent der Lehrkräfte an deutschen Schulen müssen in den kommenden Jahren ersetzt werden. Doch der Nachwuchs fehlt.

Foto: Jens P. Raak / CC0 (via Pixabay)

Medien

Der Drehbuchautor und dreifache Grimmepreisträger Holger Karsten Schmidt (53) beklagt eine mangelnde Wertschätzung seines Berufsstands bei Film und Fernsehen: "Der Umstand der Geringschätzung speist sich auch aus dem Umstand, dass viele Leute in der Filmbranche nicht sonderlich interessiert daran sind, den Anteil von Autoren am Film überhaupt zu benennen," sagte Schmidt im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Dass wir zum Teil nicht mal im Abspann auftauchen, zeigt aber auch, dass Autoren ständig aus den eigenen Projekten geworfen, ausgetauscht und teilweise wie Menschenmaterial behandelt werden - das muss man so sagen.

Jörg KachelmannFoto: MDR/Kirsten Nijhof

Medien

Jörg Kachelmann kehrt am 3. Juli für einen Tag als Wettermoderator im MDR zurück. Zum Start in die mitteldeutschen Sommerferien gibt es im MDR einen einmaligen "Wettertag" - unter anderem mit dem besonderen Urlaubs-Reisewetter bei "MDR um 4".

Foto: Jens Staeder / ZDF / 72735-0-1

Medien

Gefälschter Honig, gepanschtes Olivenöl oder falsch gekennzeichneter Wein - überall in Europa werden gefälschte Lebensmittel gehandelt und verkauft. Am Donnerstag, 20. Juni 2019, 20.15 Uhr in ZDFinfo, beleuchtet die Dokumentation "Fake Food - Die Tricks der Lebensmittelfälscher", wie dieses Geschäft funktioniert. Der Film von Anja Utfeld ist am Montag, 22. Juli 2019, 19.25 Uhr, als "WISO"-Dokumentation im ZDF unter dem Titel "Fake Food - Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel" zu sehen. In der ZDFmediathek steht die Dokumentation ab Mittwoch, 19. Juni 2019, 20.15 Uhr, zum Abruf bereit.

Henry-Ford-Bau auf dem Campus der Freien Universität BerlinFoto: Karl-Ludwig Poggemann / CC BY 2.0 (via Flickr)

Wissenschaft

Die Freie Universität Berlin (FU) finanziert ihre Ausgaben für Forschung und Lehre zum Teil aus kritikwürdigen Quellen. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Montag-Ausgabe) unter Bezugnahme auf eine Auflistung des Portfolios der Universität, die dem Blatt vorliegt. Danach beziehe die FU Mittel für die Finanzierung ihrer Forschungsreisen, -preise und -stellen sowie Sammlungen und Stipendien auch aus Aktien von klimaschädlichen Atom-, Öl- und Kohlekonzernen wie RWE, Uniper, Total und OMV. Nach den Informationen der Zeitung verwaltet die FU Berlin 17 Stiftungs- und Nachlassvermögen in Höhe von insgesamt 6,5 Millionen Euro.

Foto: NASA-Imagery / CC0 (via Pixabay)

Wissenschaft

Beinahe könnte man Verständnis aufbringen für die Spinner, die das Ganze für einen Riesenschwindel halten: Die erste Mondlandung vor 50 Jahren war aus heutiger Sicht ein unglaubliches Unternehmen.

Campus, Jacobs University BremenFoto: IUB / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Wissenschaft

Erneut hat die Jacobs University in einem Hochschulranking hervorragend abgeschnitten. Bei den 2019 Times Higher Education (THE) Young University Rankings für Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind, belegt die private Hochschule Platz 26 unter 351 teilnehmenden Universitäten aus 60 Ländern. Im deutschlandweiten Vergleich zählt sie zu den fünf besten jungen Universitäten.

Foto: Mybloodtypeiscoffee / CC BY 4.0 (via Wikimedia Commons)

Technik

Apple, Google und Paypal gefährden die Erträge deutscher Banken am stärksten. 74 Prozent der Institute fürchten sich davor, dass ihnen die mobilen Bezahlsysteme aus dem Silicon Valley immer mehr Kunden abjagen. Zwei Drittel gehen davon aus, auch bei klassischen Kontodiensten weniger Geld zu verdienen. Der Grund: Smartphone-Banken, die mit einfach zu bedienenden Apps zunehmend Anklang finden. Das geht aus einer Umfrage der Software-Firma Camunda hervor.

Foto: Matthew Guay / CC0 via Unsplash

Technik

Deutsche Unternehmen surfen immer noch viel zu langsam im Internet. Dabei ist eine schnelle Internetverbindung essentiell für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.

Foto: Elmira Ashirova / CC0 via Pixabay

Technik

Die neueste Mobilfunkgeneration 5G ist im Vergleich zu früheren Technologien ein Meilenstein. Sie würde den Standort Deutschland nachhaltig stärken, wenn die Übertragungstechnik schnell eingeführt würde. Allerdings klagen die drei Mobilfunknetzbetreiber Telefonica, Vodafone und die Telekom gegen die Vergaberegeln – verständlich. Die rechtlichen Unklarheiten sind unnötig und kosten viel Zeit.

Innovatives Wohn-Prinzip gibt wieder Raum zum ÄlterwerdenFoto: obs/LBS West

Lifestyle

Es kommt der Zeitpunkt, da passt es nicht mehr: Eigentümer altern mit ihren Immobilien, manchmal bis sie darin kaum mehr alleine zurechtkommen. "Man kann fast sagen, sie haben sich auseinander gelebt", sagt Roland Hustert, Geschäftsführer LBS Immobilien NordWest. Ein täglicher Auswuchs der fortschreitenden Demografie: Gerade einmal zwei Prozent der vorhandenen Wohnungen in Deutschland sind barrierearm. Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen rund 700.000 Wohnungen, die alten Menschen ein würdiges Leben im gewohnten Umfeld ermöglichen. Wie Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit in den eigenen vier Wänden mit intelligenten baulichen Konzepten so lange wie möglich erhalten bleiben können, zeigt dieses Beispiel.

Foto: Free-Photos / CC0 (via Pixabay)

Lifestyle

Die Deutschen essen häufiger Geflügel, aber immer seltener Schweinefleisch. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Demnach stieg der Verzehr von Geflügelfleisch im Jahr 2018 auf insgesamt 13,19 Kilogramm pro Kopf. Das sind fast 45 Prozent mehr als noch im Jahr 1998. Im gleichen Zeitraum sank der Konsum von Schwein hingegen um mehr als zehn Prozent. Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen nach den vorläufigen Zahlen des Bundesamtes 35,7 Kilogramm. 20 Jahre zuvor waren es fast 40 Kilogramm.

Foto: MBatty / CC0 (via Pixabay)

Lifestyle

Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren ist ein deutscher Staatsbürger mutmaßlich in Zusammenhang mit der sogenannten „Lichtnahrung“ gestorben. Dabei handelt es sich um ein esoterisches Konzept, das davon ausgeht, dass Menschen ohne Nahrung und Wasser leben können. Der gebürtige Hamburger Finn Bogumil starb Ende 2017 im Alter von 22 Jahren auf der Karibik-Insel Dominica, wie Recherchen des NDR ergeben haben.

 

Tweets

RT @RawStory: Here’s how Trump could unleash a horrifying ‘era of authoritarianism’ in his second term https://t.co/AfMrEo8AXw
Montag, 21. Oktober 2019 14:39
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber sie bedeutet nicht, dass man einfach sagen darf, was man möchte. Es muss… https://t.co/pv2Kk0Be1v
Donnerstag, 17. Oktober 2019 09:07
RT @Strandjunker: Can we all agree that a subpoena with no penalty for ignoring it isn’t a subpoena? None of us taxpaying folks would stay…
Mittwoch, 16. Oktober 2019 15:46
RT @SethAbramson: NOTE: The Soviet-born Lev Parnas, who says (WP) he met Trump "several" times before the 2016 election and came to "admire…
Sonntag, 13. Oktober 2019 21:34
RT @OlafGersemann: „Jeder will regionale Produkte, aber die Wertschöpfungsketten vom Acker über die Mühle oder Molkerei bis zum Verkauf wer…
Sonntag, 13. Oktober 2019 18:57
RT @faznet: Immer wieder gibt es Immer wieder Angriffe auf Mahnmale für NSU-Opfer. In fünf der acht Städte mit solchen Mahnmalen wurden Ang…
Sonntag, 13. Oktober 2019 18:45
RT @NBCNews: When a US Geological Survey researcher set out to examine what’s in the rainwater in the Rocky Mountains, he found something s…
Sonntag, 13. Oktober 2019 18:44
RT @Longreads: "...the cost per calorie of almost all beans and nuts, as well as eggs and a lot of dairy products, is massively less than t…
Sonntag, 13. Oktober 2019 06:47
RT @zeitonline_pol: Wie unglaubwürdig die AfD nach Halle agiert. Halle0910 https://t.co/Jcc6QGizIM
Donnerstag, 10. Oktober 2019 16:01
@MarkBaumeister @Alice_Weidel Wir dachten Personen des öffentlichen Lebens dürfen bei Twitter niemanden blockieren,… https://t.co/1Wy0TuEyh0
Donnerstag, 10. Oktober 2019 14:45
@FredMilkereit @China_Welt_News Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! - Immanuel Kant - accountwatch hiddenright
Donnerstag, 10. Oktober 2019 12:43
RT @Natascha_Strobl: Ich bin ja noch immer im Neocitran-Nebel, aber ich möchte doch gach auf die schnell um sich greifenden rechten Rationa…
Donnerstag, 10. Oktober 2019 12:41
@hallraune Auch dem Ehepaar (40 und 41 Jahre alt) das verletzt wurde. halle halle0910
Donnerstag, 10. Oktober 2019 12:23
@aotto1968_2 Interessante Frage. accountwatch hiddenright
Donnerstag, 10. Oktober 2019 12:19
Halle: Wo was passiert ist, nach allem, was bislang bekannt ist. Grafisch und textlich aufgearbeitet @MDR_SAN… https://t.co/rHngyIb6Zw
Donnerstag, 10. Oktober 2019 10:37
Er ist nicht allein: Antisemitismus hat keine Hautfarbe und keine Religion, es gibt ihn unter Linken und unter… https://t.co/XrLBo8mQlV
Donnerstag, 10. Oktober 2019 10:07
@kulturzeit @morgenmagazin Im Sommer war die Situation bereits so: https://t.co/HrE9w0Ebfm
Donnerstag, 10. Oktober 2019 09:48
Donnerstag, 10. Oktober 2019 09:46
@kulturzeit @morgenmagazin Wovon träumt der Herr Wiegand denn Nachts? https://t.co/2uRmLGKemQ
Donnerstag, 10. Oktober 2019 09:43
RT @anwaltplus: In Halle wird der Opfer der Attacke auf die Synagoge gedacht. Doch in der Stadt gibt es rechte Strukturen, die die Tat von…
Donnerstag, 10. Oktober 2019 09:39
RT @Channel4News: "It's patently clear that some of the people who're involved in current politics…are borrowing some of the tactics of the…
Donnerstag, 10. Oktober 2019 09:19
RT @simamapa: Halle Einzeltäter - Nein! In Deutschland existiert der Rechts Terrorismus real, sowohl bei der Polizei (NSU 2.0),als auc…
Donnerstag, 10. Oktober 2019 08:53
RT @_Nachtflug: Ich lese in letzter Zeit immer öfter, dass Dies oder Jenes die Gesellschaft spaltet. Sei es Extremismus, XR oder FFF. Das…
Donnerstag, 10. Oktober 2019 08:23
@ehrenamtlich Ist wie bei den Seitentüren im Supermarkt. Können von Innen geöffnet werden, nur nicht von Aussen.… https://t.co/VFlGxRUcBp
Donnerstag, 10. Oktober 2019 08:16