Aktuelles in den Bereichen

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Emmanuel Macron und Donald TrumpFoto: Dan Scavino / Public Domain (via Wikimedia Commons)

Welt

Die meisten Internetkonzerne aus dem Silicon Valley sind eigentlich Gegner Donald Trumps, vor allem wegen dessen Einwanderungspolitik und Medienhetze. Doch so wie die bisher politisch halblinks blinkenden Chefs von Google, Apple und Facebook den Machthaber mittlerweile umgarnen, kämpft der Präsident mit harten Bandagen für deren finanzielle Interessen. Die USA bereiten Strafzölle gegen Frankreich vor, weil die Regierung in Paris es wagt, die kaum Steuern zahlenden Internetkonzerne mit einer kleinen Sonderabgabe etwas zu ärgern.

Boris JohnsonFoto: Österreichisches Außenministerium / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Welt

Zwei Wochen vor der Wahl scheint der britische Wahlkampf schon gelaufen zu sein. Die Konservative Partei ist auf Siegeskurs. Sie dürfte laut jüngster Umfrage am 12. Dezember 42 Sitze hinzugewinnen und damit eine satte absolute Mehrheit von 68 Stimmen einfahren, während die größte Oppositionspartei Labour 51 Sitze verlieren soll - die zweitschlimmste Niederlage in Nachkriegszeiten. Kein Wunder also, dass jetzt bei Labour helle Aufregung herrscht.

Foto: Studio Incendo / CC BY 2.0 (via Flickr)

Welt

Volker Stanzel, ehemaliger deutscher Botschafter in Peking, zur Unterdrückung der Uiguren und der Wahl in Hongkong.

OPEC Hauptquartier in WienFoto: alex.ch / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Wirtschaft

Nach offensichtlich langen und harten Verhandlungen haben es das Kartell Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sowie seine Verbündeten unter Führung Russlands doch noch geschafft, die Akteure am Ölmarkt zu beeindrucken. Die Notierung der wichtigsten Rohölsorte Brent Crude kletterte am Freitagnachmittag auf den höchsten Stand seit September vergangenen Jahres.

Foto: pxhere / CC0

Wirtschaft

Deutsche Bank, Commerzbank und jetzt auch noch Unicredit: Während sich aus Sicht der Banken ein weiteres enttäuschendes Jahr dem Ende zuneigt, zückt ausgerechnet eines der wenigen verbliebenen, international vorzeigbaren Geldhäuser, die Europa noch zu bieten hat, schon wieder den Rotstift. Auf dem Kapitalmarkttag in London kündigte der kürzlich erst in Frankfurt zum europäischen Banker des Jahres gekürte Vorstandschef Jean Pierre Mustier drastische Sparmaßnahmen an. Um die Aktionäre mit höheren Ausschüttungen bei Laune zu halten, sollen 8000 Stellen und 500 Filialen in Westeuropa weichen.

Foto: lannyboy89 / CC0 (via Pixabay)

Wirtschaft

Angesichts relativ niedriger Steuersätze für Großerben drängt der DGB auf Steuerreformen und ein Ende von "Angstmacherei" durch die Arbeitgeber. DGB-Vorstand Stefan Körzell sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wenn die Politik eine weitere Spaltung der Gesellschaft verhindern will, muss sie gerade beim Thema Steuern ansetzen. Wir brauchen die Vermögensteuer und endlich eine gerecht ausgestaltete Erbschaftsteuer." Immer größere Bevölkerungsgruppen wünschten sich eine gerechtere und solidarische Gesellschaft.

Foto: alanbatt / CC0 (via Pixabay)

Politik

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (58) war im Januar erstmals in Auschwitz, Bundeskanzlerin Angela Merkel (65) am Donnerstag. Ohnehin haben nur wenige deutsche Nachkriegskanzler die Reise bisher gewagt, von acht gerade mal drei. Helmut Schmidt war 1977 der Erste. Es folgten zweimal Helmut Kohl und jetzt Merkel. Selbst Willy Brandt, dem mit dem Kniefall von Warschau die wohl wichtigste Symbolhandlung der deutschen Nachkriegsgeschichte gelang, war nicht in Auschwitz.

Foto: Stefano Ferrario / CC0 (via Pixabay)

Politik

Der Soli müsste ab 2020 eigentlich Geschichte sein. Aus verfassungsrechtlichen Gründen ist er nicht mehr haltbar, weil der Zweck des Zuschlags mit dem Ende des Solidarpakts II zum Jahresende 2019 entfällt. Deshalb müsste der Zuschlag sofort weg, nicht erst ab 2021. Darauf zielt eine Musterklage vor einem Nürnberger Gericht - und es gibt nun ein erstes Anzeichen, dass die Finanzverwaltung in Nordrhein-Westfalen diese Musterklage richtig ernst nimmt.

Sigmar GabrielFoto: rawpic@protonmail.com / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Politik

Der frühere SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat vor dem morgen beginnenden Parteitag die neue Führung seiner Partei scharf kritisiert und den Sozialdemokraten einen Kurswechsel in der Sozialpolitik empfohlen. In einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel" und das "Handelsblatt" (Freitag-Ausgabe) fordert Gabriel seine Partei auf, "eine wirkliche Zukunftsdebatte darüber zu führen, was eigentlich das Ziel sozialdemokratischer Politik für Deutschland und Europa im kommenden Jahrzehnt" sein soll. Das sei etwas völlig anderes, "als ein paar neue Milliardenforderungen für Sozialausgaben" zu verlangen, schreibt Gabriel. "Die SPD handelt nach dem Motto: Wenn die Medizin nicht wirkt, erhöhen wir einfach die Dosis. Konsequenter Weise fordert die neue SPD-Führung eine drastische Erhöhung der Mindestlöhne und neue Milliardenprogramme für die Kindergrundsicherung." Wählerstimmen könne man aber nicht kaufen. Gabriel warf der Parteiführung eine "thematisch-strategische Verzwergung der Gesamt-Partei auf das Segment des Sozialen" vor.

Foto: pxhere / CC0

Umwelt

Toyota-Deutschlandchef Alain Uyttenhoven warnt vor zu hohen Erwartungen an die Umweltfreundlichkeit batteriegetriebener Fahrzeuge. "Jetzt werden große Hoffnungen in die Elektromobilität gesetzt, aber es ist ein Mythos, dass diese Technologie eine 100 Prozent nachhaltige ist", sagte Uyttenhoven dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). Rund 80 Prozent des Stroms weltweit werde nach wie vor unter Einsatz fossiler Brennstoffe produziert. "Elektromobilität wäre sauber, wenn der Strom aus nachhaltigen Energiequellen käme. Das beste Beispiel ist hier Norwegen - der überwiegende Teil des Stroms kommt aus Wasserkraft", sagte der Automanager.

Foto: Håkon Fossmark / CC0 (via Pixabay)

Umwelt

Insektensterben, Grundwasserbelastung, umstrittene Tierhaltung: Die Landwirte sehen sich an den Pranger gestellt. Viele Bürger machen sie dafür verantwortlich, dass es der Natur immer schlechter geht. Und die Politik nimmt sie weiter in die Zange: durch eine verschärfte Düngeverordnung. Die Folgen sind nicht trivial: Bauern bangen um ihre Erträge, sorgen sich um ihre Existenz, sind sauer.

Foto: SatyaPrem / CC0 (via Pixabay)

Umwelt

Die bisherige Sichtweise auf den Klimawandel war die: Die reichen Industrienationen sind überwiegend für ihn verantwortlich, die armen Länder sind am meisten von ihm bedroht. Im Kern bleibt diese Aussage auch weiterhin richtig: Über den Zeitraum von 20 Jahren betrachtet, sind nach Angaben der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die den globalen Klima-Risiko-Index erstellt, sieben der zehn am stärksten betroffenen Staaten Entwicklungsländer. Aber dass 2018 Deutschland erstmals zu den drei Staaten auf der Welt zählte, die am meisten von Extremwetter betroffen waren, symbolisiert - ebenso wie der Platz eins für Japan  - zugleich eine Wende.

Foto: Reza Dehshiri / CC-BY 4.0 (via Wikimedia Commons)

Themen

Angesichts der laut des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri steigenden Umsätze in der internationalen Rüstungsindustrie fordern kirchliche Hilfswerke eine restriktivere Rüstungspolitik. Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks Misereor, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ): "Aus Sicht von Misereor sind mehr Waffen kein Garant für mehr Sicherheit und Frieden. Im Gegenteil: Waffen und Gewalt drohen die Erfolge, die verschiedene Akteure der Entwicklungszusammenarbeit weltweit über Jahre zum Wohle der Menschen aufgebaut haben, zu zerstören".

Foto: State Farm / CC BY 2.0 (via Flickr)

Themen

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die sich bei Tafeln mit Lebensmitteln versorgen, steigt immer weiter an. Bundesverbands-Vorsitzender Jochen Brühl sagte im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ), die etwa 940 Tafeln in Deutschland verzeichneten zuletzt 1,65 Millionen Kunden. "Das sind zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr." Besonders groß sei die Nachfrage von älteren Menschen, so Brühl. "Die Zahl der Rentner unter den Tafelkunden ist innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf 430.000 gestiegen."

Foto: LEEROY Agency / CC0 (via Pixabay)

Themen

Die europäischen Staats- und Regierungschefs dürfen sich freuen. Am nächsten Freitag können sie wohl deutlich früher als gedacht ins Wochenende gehen. Denn der Euro-Gipfel, der an diesem Tag in Brüssel angesetzt ist, sollte nur wenige Minuten dauern. Was gibt es denn auch schon zu beschließen, wenn die Euro-Finanzminister es nicht schaffen, auch nur einen ihrer Arbeitsaufträge zur Vertiefung der Währungsunion endgültig abzuarbeiten? Ein Fahrplan für die Bankenunion? Fehlanzeige. Die Verabschiedung von Vertragsänderungen beim Eurorettungsschirm ESM? Pustekuchen. Und das ohnehin überflüssige Eurozonen-Budget ist natürlich auch noch nicht fertig. Der dreiseitige Brief mit den Arbeitsergebnissen des letzten halben Jahres, den Eurogruppen-Chef Mario Centeno gestern zur Vorbereitung des Gipfels an EU-Ratspräsident Charles Michel geschickt hat, ist ein einziger Offenbarungseid.

Foto: SPD Schleswig-Holstein / CC BY 2.0 (via Flickr)

Meinung

Fürs Erste bleibt nun doch zusammen, was nicht mehr zusammengehört. Die Große Koalition schleppt sich weiter. Dabei ist sie längst am Ende, wie die abschätzigen Kommentare der Unionspolitiker zu den jüngsten Beschlüssen des SPD-Parteitages beweisen. Deutschland im Dezember 2019 - das ist eine gelähmte Republik!

Kevin KühnertFoto: Rosa Luxemburg-Stiftung / CC BY 2.0 (via Flickr)

Meinung

Kein GroKo-Aus an Nikolaus - so viel steht schon einmal fest. Wurde vor dem SPD-Parteitag am zurückliegenden Wochenende noch wild spekuliert, ob die Sozialdemokraten die große Koalition platzen lassen würden, spricht heute, am Tag danach, vieles für einen Fortbestand - zumindest vorerst.

Foto: Goran Horvat / CC0 (via Pixabay)

Meinung

Die Klimapolitik der Bundesregierung folgt dem Motto "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass". In Sonntags- und Freitagsreden sind alle dafür, dass Deutschland mehr tut zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen. Doch das Handeln sieht anders aus: Danach darf Klimapolitik keinem weh tun, schon gar nicht dem Autofahrer. Entsprechend mutlos ist das Klimapaket der großen Koalition. Nach den Wirtschaftsweisen stellt ihm nun auch das Umweltbundesamt ein schlechtes Zeugnis aus. Kernbotschaft: Wenn der Bund die Verkehrswende so zaghaft anpackt, verfehlt Deutschland nach 2020 auch die Klimaziele 2030. Eine Ohrfeige für Bundesumweltministerin Svenja Schulze wie für Verkehrsminister Andreas Scheuer.

 

In der Presse

Weitere Themen

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Foto: Verum / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Gesundheit

Angesichts der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland fordert die FDP im Bundestag, die Kontrollen von Einreisenden an Häfen und Flughäfen zu verstärken. Nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) wurden hier in den vergangenen drei Jahren jährlich 10.000 bis 15.000 Kilogramm Fleisch beschlagnahmt, das illegal nach Deutschland eingeführt werden sollte. Das geht aus einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf Anfrage der FDP hervor. Deren Parlamentarier Karlheinz Busen sagte, die Dunkelziffer dürfte um ein Vielfaches höher liegen. "Die Gefahr ist groß, dass auch virulentes Fleisch eingeführt wird. Ich halte daher eine Verstärkung der Einfuhrkontrollen für angebracht." Laut Bundesministerium wurde das Fleisch in Paketsendungen oder im Reisegepäck entdeckt.

Foto: graham5399 / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

Die Zahlen klingen alarmierend: Fast jeder sechste Fehltag von Arbeitnehmern geht nach Angaben des jüngsten BKK-Gesundheitsreports auf eine psychische Erkrankung zurück. Depressionen oder Burn-out liegen damit inzwischen gleichauf mit Krankheiten wie Grippe oder Husten. Die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit 5,4 Prozent am stärksten angestiegen.

Foto: roma1880 / CC0 (via Pixabay)

Gesundheit

In Deutschland werden sensible Daten von Patientinnen und Patienten in großer Zahl an falsche Adressen verschickt. Nach Informationen des NDR registrierten die Datenschutzbehörden der Länder seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 mindestens rund 850 Datenpannen durch Fehlversendungen von Patientenunterlagen. Sechs Bundesländer konnten bei der NDR Umfrage allerdings keine Zahlen nennen. Die Dunkelziffer ist nach Einschätzung der Behörden sehr hoch. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sprach von einem „hohen Datenschutzrisiko“ für „sehr, sehr wesentliche Daten von Betroffenen“. Die Behörde untersucht derzeit einen besonders gravierenden Fall mit einer Häufung von Fehlversendungen durch die Asklepios Klinik Altona.

Foto: pxhere / CC0

Bildung

Teenager, die wie Profis musizieren und tanzen, die moderieren wie Showstars oder ihre eigenen Kunstausstellungen haben: Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit öffnen Schulen ihre Türen und zeigen, was ihre Kinder draufhaben. Da können Eltern schon feuchte Augen bekommen. Vielleicht träumen sie schon von einer Künstlerkarriere des Nachwuchses. Gleichzeitig nimmt der talentierte Sprössling an der Matheolympiade teil, macht in der 10. Klasse ein Auslandsjahr und lernt neben Englisch auch noch Französisch und Spanisch.

Foto: Daria Nepriakhina / CC0 (via Pixabay)

Bildung

Der Deutsche Lehrerverband hat sich "überrascht" geäußert, dass Deutschland beim aktuellen Pisa-Test nicht schlechter abgeschnitten hat. "Die Probleme und Herausforderungen für deutsche Schulen in den letzten Jahren waren riesig", sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Als Beispiele hoher Mehrbelastung nannte er 200 000 zusätzliche Kinder mit Migrationshintergrund, die 2015 bis 2017 an deutsche Schulen gekommen seien, massiven Lehrermangel und hohen Unterrichtsausfall. "Es ist mit Sicherheit ein Verdienst auch unserer Lehrkräfte, dass da die Leistungen nicht noch stärker heruntergegangen sind", erklärte Meidinger.

Foto: Steve Riot / CC0 (via Pixabay)

Bildung

Die deutschen Schüler schneiden bei der aktuellen PISA-Erhebung erneut nur mittelmäßig ab – beim Lesen stagnieren die Ergebnisse, in Mathematik und Naturwissenschaften sind sie sogar schlechter geworden. Der Staat muss mehr in Bildung investieren, um endlich aufzuschließen. Das wäre auch im Sinne der Unternehmen, zeigt eine aktuelle Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Foto: Detmold / CC0 (via Pixabay)

Arbeit

Neue Zahlen zeigen: Deutschland landet im „Social Justice Index“ der Bertelsmann Stiftung im vorderen Mittelfeld und hat sich in den letzten zehn Jahren klar verbessert, während sich der OECD-Durchschnitt kaum veränderte. Die Zahl der armutsgefährdeten Menschen hierzulande bleibt aber trotz gesunkener Arbeitslosigkeit nahezu unverändert hoch. Dafür gibt es Gründe.

Hubertus Heil möchte per Sachverständigenrat den Wandel in der Arbeitswelt begleitenFoto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Arbeit

Nach dem Vorbild der Sachverständigenräte für Wirtschaft und Gesund, Umwelt und Migration, richtet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) einen "Rat der Arbeitswelt" ein. Für die Spitze des Gremiums sind der langjährige Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, sowie Siemens-Personalvorstand Janina Kugel vorgesehen, wie der Tagesspiegel berichtet. Das Gremium soll erstmals Anfang 2020 zusammentreffen und sich dann mit Veränderungen in der Erwerbsarbeit und Empfehlungen für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft befassen.

Foto: Birgit Böllinger / CC0 (via Pixabay)

Arbeit

Wer seinen Job verliert, hat Anspruch auf Arbeitslosengeld und damit auf mindestens 60 Prozent seines letzten Nettogehaltes. Tatsächlich profitiert aber nur einer von drei Arbeitslosen davon, die übrigen zwei Drittel sind auf deutlich niedrigere Hartz-IV-Sätze angewiesen. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die die Linken-Fraktion ausgewertet hat und die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegen.

Foto: Jens P. Raak / CC0 (via Pixabay)

Medien

Der Drehbuchautor und dreifache Grimmepreisträger Holger Karsten Schmidt (53) beklagt eine mangelnde Wertschätzung seines Berufsstands bei Film und Fernsehen: "Der Umstand der Geringschätzung speist sich auch aus dem Umstand, dass viele Leute in der Filmbranche nicht sonderlich interessiert daran sind, den Anteil von Autoren am Film überhaupt zu benennen," sagte Schmidt im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Dass wir zum Teil nicht mal im Abspann auftauchen, zeigt aber auch, dass Autoren ständig aus den eigenen Projekten geworfen, ausgetauscht und teilweise wie Menschenmaterial behandelt werden - das muss man so sagen.

Jörg KachelmannFoto: MDR/Kirsten Nijhof

Medien

Jörg Kachelmann kehrt am 3. Juli für einen Tag als Wettermoderator im MDR zurück. Zum Start in die mitteldeutschen Sommerferien gibt es im MDR einen einmaligen "Wettertag" - unter anderem mit dem besonderen Urlaubs-Reisewetter bei "MDR um 4".

Foto: Jens Staeder / ZDF / 72735-0-1

Medien

Gefälschter Honig, gepanschtes Olivenöl oder falsch gekennzeichneter Wein - überall in Europa werden gefälschte Lebensmittel gehandelt und verkauft. Am Donnerstag, 20. Juni 2019, 20.15 Uhr in ZDFinfo, beleuchtet die Dokumentation "Fake Food - Die Tricks der Lebensmittelfälscher", wie dieses Geschäft funktioniert. Der Film von Anja Utfeld ist am Montag, 22. Juli 2019, 19.25 Uhr, als "WISO"-Dokumentation im ZDF unter dem Titel "Fake Food - Das Geschäft mit dem Etikettenschwindel" zu sehen. In der ZDFmediathek steht die Dokumentation ab Mittwoch, 19. Juni 2019, 20.15 Uhr, zum Abruf bereit.

ESA Ariane 5 beim StartFoto: DLR German Aerospace Center / CC BY 2.0 (via Flickr)

Wissenschaft

Jan Wörner, Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation Esa, wünscht sich mehr deutsches Engagement in der Raumfahrt, etwa mit Programmen, die sich mit dem Klimawandel beschäftigten. "Deutschland täte gut daran, hier die Verantwortung zu übernehmen - auch finanziell", sagte Wörner im Interview mit dem WESER-KURIER (Freitagausgabe). Das Land stelle aktuell rund 23 Prozent des Budgets der Esa. "Würde Deutschland noch ein bisschen was drauflegen, fände ich das gut."

Henry-Ford-Bau auf dem Campus der Freien Universität BerlinFoto: Karl-Ludwig Poggemann / CC BY 2.0 (via Flickr)

Wissenschaft

Die Freie Universität Berlin (FU) finanziert ihre Ausgaben für Forschung und Lehre zum Teil aus kritikwürdigen Quellen. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" (Montag-Ausgabe) unter Bezugnahme auf eine Auflistung des Portfolios der Universität, die dem Blatt vorliegt. Danach beziehe die FU Mittel für die Finanzierung ihrer Forschungsreisen, -preise und -stellen sowie Sammlungen und Stipendien auch aus Aktien von klimaschädlichen Atom-, Öl- und Kohlekonzernen wie RWE, Uniper, Total und OMV. Nach den Informationen der Zeitung verwaltet die FU Berlin 17 Stiftungs- und Nachlassvermögen in Höhe von insgesamt 6,5 Millionen Euro.

Foto: NASA-Imagery / CC0 (via Pixabay)

Wissenschaft

Beinahe könnte man Verständnis aufbringen für die Spinner, die das Ganze für einen Riesenschwindel halten: Die erste Mondlandung vor 50 Jahren war aus heutiger Sicht ein unglaubliches Unternehmen.

Foto: Pete Linforth / CC0 (via Pixabay)

Technik

Die Bundesregierung will einen unabhängigen deutschen Behördenmessenger als Alternative zu WhatsApp entwickeln. "Ein sicherer, plattformunabhängiger und behördenübergreifender Messengerdienst für Behörden ist aus Sicht der Bundesregierung sinnvoll", sagt das zuständige Bundesinnenministerium (BMI) dem Fachdienst "Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI". In der Bundesverwaltung seien dazu bereits diverse Aktivitäten im Gange.

Foto: Christoph Scholz / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Technik

Vor dem CDU-Parteitag am Freitag in Leipzig wächst der Druck auf Kanzlerin Angela Merkel und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer den chinesischen Huawei-Konzern vom Ausbau des neuen 5G-Netzes wegen Sicherheitsrisiken auszuschließen. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), sagte dem Tagesspiegel (Mittwoch): "Was den 5G-Netzausbau angeht, so handelt es sich um eine der weitreichendsten Weichenstellungen für Deutschland und Europa." Hier bestehe das Potential für europäische Technologien und europäische Führerschaft in diesem Bereich. "Für diese sollten wir uns einsetzen und zugleich keinen chinesischen Staatseinfluss auf das 5G-Netz zulassen."

Foto: Spatenpauli / CC0 (Pixabay)

Technik

Derzeit trifft sich die Bundesregierung auf Schloss Meseberg nördlich von Berlin zu ihrer Digitalklausur. Zwar stehen endlich große Themen wie Mobilfunkausbau und E-Government auf der Agenda – allerdings reichlich spät. Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland hinterher.

Innovatives Wohn-Prinzip gibt wieder Raum zum ÄlterwerdenFoto: obs/LBS West

Lifestyle

Es kommt der Zeitpunkt, da passt es nicht mehr: Eigentümer altern mit ihren Immobilien, manchmal bis sie darin kaum mehr alleine zurechtkommen. "Man kann fast sagen, sie haben sich auseinander gelebt", sagt Roland Hustert, Geschäftsführer LBS Immobilien NordWest. Ein täglicher Auswuchs der fortschreitenden Demografie: Gerade einmal zwei Prozent der vorhandenen Wohnungen in Deutschland sind barrierearm. Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen rund 700.000 Wohnungen, die alten Menschen ein würdiges Leben im gewohnten Umfeld ermöglichen. Wie Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit in den eigenen vier Wänden mit intelligenten baulichen Konzepten so lange wie möglich erhalten bleiben können, zeigt dieses Beispiel.

Foto: Free-Photos / CC0 (via Pixabay)

Lifestyle

Die Deutschen essen häufiger Geflügel, aber immer seltener Schweinefleisch. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Bundesamtes für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Demnach stieg der Verzehr von Geflügelfleisch im Jahr 2018 auf insgesamt 13,19 Kilogramm pro Kopf. Das sind fast 45 Prozent mehr als noch im Jahr 1998. Im gleichen Zeitraum sank der Konsum von Schwein hingegen um mehr als zehn Prozent. Im vergangenen Jahr aßen die Deutschen nach den vorläufigen Zahlen des Bundesamtes 35,7 Kilogramm. 20 Jahre zuvor waren es fast 40 Kilogramm.

Foto: MBatty / CC0 (via Pixabay)

Lifestyle

Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren ist ein deutscher Staatsbürger mutmaßlich in Zusammenhang mit der sogenannten „Lichtnahrung“ gestorben. Dabei handelt es sich um ein esoterisches Konzept, das davon ausgeht, dass Menschen ohne Nahrung und Wasser leben können. Der gebürtige Hamburger Finn Bogumil starb Ende 2017 im Alter von 22 Jahren auf der Karibik-Insel Dominica, wie Recherchen des NDR ergeben haben.

 

Tweets

«Wenn mich das italienische Volk als König haben möchte, ich bin bereit!» https://t.co/7a3Y68ER3L
Montag, 09. Dezember 2019 09:13
Laut einer Studie des Stratcom der Nato ist es aber nach wie vor möglich, sich für kleines Geld im Handumdrehen g… https://t.co/305vrw1jnU
Montag, 09. Dezember 2019 08:16
Die positive Arbeitsmarktentwicklung der vergangenen Jahre drückt sich beispielsweise auch in einem Rückgang der Za… https://t.co/7TAC6am5wm
Sonntag, 08. Dezember 2019 12:35
Wer die Bürger anreizen will, auf Autos mit klimafreundlichem Antrieb sowie auf Rad, Bus und Bahn umzusteigen, muss… https://t.co/CkxH5quKa1
Sonntag, 08. Dezember 2019 12:34
Dabei hatte es vor einem Monat eigentlich noch recht hoffnungsvoll ausgesehen. https://t.co/04p6IgYoxK
Sonntag, 08. Dezember 2019 12:05
Die Pläne der Bundesregierung für die Teil-Abschaffung des Zuschlags erst von 2021 an sind allerdings ebenfalls ver… https://t.co/CkeUrZe3dg
Sonntag, 08. Dezember 2019 12:03
Dass heute in der Arbeitswelt seelische Erkrankungen nicht mehr zwangsläufig und beinahe um jeden Preis verheimlich… https://t.co/0c0z9TMKBq
Sonntag, 08. Dezember 2019 12:00
Die Notierung der wichtigsten Rohölsorte Brent Crude kletterte am Freitagnachmittag auf den höchsten Stand seit Sep… https://t.co/AYDBZoO2aJ
Sonntag, 08. Dezember 2019 11:57
Ob deutsche Spitzenpolitiker die KZ-Gedenkstätte besuchen oder nicht, sagt nichts darüber aus, welchen Stellenwert… https://t.co/pOY2p3w7zC
Sonntag, 08. Dezember 2019 11:56
Die etwa 940 Tafeln in Deutschland verzeichneten zuletzt 1,65 Millionen Kunden. Das sind zehn Prozent mehr als im v… https://t.co/TvQA4uYrOF
Sonntag, 08. Dezember 2019 11:55
Freitag, 06. Dezember 2019 13:33
Die SPD-Spitze sagt die Revolte wieder ab https://t.co/Mwanu5uQ5V
Mittwoch, 04. Dezember 2019 20:22
Pete Buttigieg: Ein Aussenseiter wird zum Mitfavoriten im Präsidentschaftsrennen der US-Demokraten @PeteButtigieg https://t.co/iCvVMTwjKg
Mittwoch, 04. Dezember 2019 20:19
ChinaCables: Was zum Teufel hat Volkswagen in diesem Polizeistaat verloren? https://t.co/gCoDBPwgAk
Sonntag, 01. Dezember 2019 11:18
Radon: Deutsche beurteilen Risiken durch Strahlung falsch https://t.co/xUzkBbZh5r
Sonntag, 01. Dezember 2019 11:07
RT @correctiv_org: Wir haben einen Angriff von Tichys Einblick abgewehrt. Der rechte Blogger hatte uns verklagt, weil er unsere Faktenchec…
Samstag, 30. November 2019 07:35
RT @RaminNasibov: my whole life has been a lie https://t.co/QF3sGoQetS
Samstag, 30. November 2019 07:08
RT @RawStory: Trump’s speech in Afghanistan is ‘typical of dementia and lack of awareness’: psychiatric professor https://t.co/7AbQUblRgP
Samstag, 30. November 2019 06:34
RT @HackedOffHugh: Young people of Britain. If you have a friend who hasn’t registered , bloody make them. Your country needs (old man stru…
Samstag, 23. November 2019 08:36
Zeugin schildert internes Chaos nach Trumps Ukraine-Blockade https://t.co/fbLJYYebFl
Donnerstag, 14. November 2019 18:45
Missing Link: Warum wir (vorerst) nicht auf dem Mars landen sollten https://t.co/DFsRsaaUrk
Donnerstag, 14. November 2019 18:43
So unterschiedlich entwickelt sich die Wirtschaft in Ost und West https://t.co/Y2JJkfptOA
Donnerstag, 14. November 2019 18:42
"Ich würde gerne zum Anfang der Zeit reisen" https://t.co/aWq08HeycP
Donnerstag, 14. November 2019 18:42
Die Meldung des Tages ist der Bau eines Automobilwerks von Tesla in Brandenburg. https://t.co/7wgNg92ziT
Donnerstag, 14. November 2019 18:41
Vom seltsamen Zustand, verknallt zu sein https://t.co/oA9CZ6wdT3
Donnerstag, 14. November 2019 18:38
Fast alle Medien kritisieren Facebook. Fast alle Medien sind auf Facebook. Muss das sein? https://t.co/MQxdP6tfbY
Donnerstag, 14. November 2019 18:36
Wie China gerade den UnconsciousRap erfindet https://t.co/HCq0ChhVg5
Donnerstag, 14. November 2019 18:34
Mit Technologie und Journalismus können wir die Gefahr durch Deepfakes in den Griff kriegen https://t.co/kPvWFYeDPG
Donnerstag, 14. November 2019 18:32
Donnerstag, 14. November 2019 18:30
LeanOutKarriereverweigerung mit @fraeulein_tessa Nach ihrem Ausstieg als Chefredakteurin bei @EditionF_com ha… https://t.co/sYx0qiurvB
Donnerstag, 14. November 2019 18:29