Zum Hauptinhalt springen
, 

300 Vermisste in Sachsen-Anhalt

Zum Anfang des laufenden Jahres suchte die Polizei im Land immer noch nach 300 Menschen, darunter nach 172 Minderjährigen.
  • Subtitle: Sachsen-Anhalt
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Hell

In Sachsen-Anhalts Polizeidienststellen werden rechnerisch jeden Tag sechs Menschen als vermisst gemeldet. Das ergibt sich aus Daten des Landes- und des Bundeskriminalamtes.

AfD fordert Debatte über "Remigration" im Landtag von Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts AfD-Fraktion hat für die Landtagssitzung in der kommenden Woche eine Debatte mit dem Titel "Remigration!" angemeldet.
  • Subtitle: Rechtsextremisten
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Hell

Nach dem Auffliegen eines Geheimtreffens von Rechtsextremisten in Potsdam facht die AfD die Debatte um die sogenannte Remigration neu an: Sachsen-Anhalts AfD-Fraktion hat für die Landtagssitzung in der kommenden Woche eine Debatte mit dem Titel "Remigration!" angemeldet.

Aufklärungsquote für Cyberangriffe sinkt deutlich in Sachsen-Anhalt

Die stark ansteigende Kriminalität im Netz wird aus Sachsen-Anhalt heraus noch nicht ausreichend durch Polizei und Justiz bekämpft.
  • Subtitle: Cyberkriminalität
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Hell

Immer seltener gelingt es Sachsen-Anhalts Polizei, Cyberattacken aufzuklären. Demnach verdoppelte sich die Zahl der jährlich registrierten Hackerangriffe von 2018 bis 2022 beinahe, gleichzeitig brach die Aufklärungsquote ein: Konnte die Polizei 2018 noch fast jede zweite der 3.942 Cyberattacken aufklären, war es im Jahr 2022 nur noch jede fünfte - bei 7.294 gezählten Hackerattacken.

Aufnahmestopp in Tierheimen- Rufe nach Hilfen

Während das städtische Tierheim in Halle etwa eine Hundeflut erlebt, berichten Tierheime in Dessau-Roßlau, Quedlinburg (Harz) und Aschersleben (Salzlandkreis) von einer Katzenschwemme ungekannten Ausmaßes.
  • Subtitle: Sachsen-Anhalt
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Hell

Sachsen-Anhalts Tierheime erleben einen ungekannten Andrang an herrenlosen Hunden und Katzen. Nach Angaben des Landestierschutzbundes gibt es in einem Großteil der Einrichtungen im Land keine verfügbaren Plätze mehr, meist wird nur eine Pflichtreserve für Notfälle vorgehalten.

Bedürftige Familien profitieren kaum von Teilhabepaket: Grüne und Linke fordern Systemwechsel

Cornelia Lüddemann

Nur ein Bruchteil der einkommensschwachen Familien in Sachsen-Anhalt nutzt die Finanzhilfen der Bundesregierung für mehr gesellschaftliche Teilhabe. Die Gründe dafür sehen Sozialpolitiker in Informationslücken bei der Bevölkerung und der Komplexität der Anträge, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Grüne und Linke forderten deshalb einen Systemwechsel. Sie wollen eine pauschale Grundsicherung für alle Kinder statt den jetzigen Einzelzahlungen auf Antrag. "Der Versuch, Kinderarmut über einzeln zu beantragende Leistungen zu reduzieren, ist gescheitert", sagte Sachsen-Anhalts Grünen-Fraktionschefin Cornelia Lüddemann der Zeitung.

Behörden prüfen Entwaffnung von AfD-Mitgliedern

Betroffen sind demnach auch Mitglieder der AfD-Jugendorganisation JA. Anlass der waffenrechtlichen Überprüfungen sind die Einstufungen der AfD und ihrer Jugendorganisation JA als rechtsextreme Organisationen durch den Landesverfassungsschutz.
  • Subtitle: Sachsen-Anhalt
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Hell

Sachsen-Anhalts Landesverwaltungsamt lässt flächendeckend die Entwaffnung von AfD-Parteimitgliedern prüfen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung, der ein entsprechendes Schreiben an alle lokalen Waffenbehörden im Bundesland vorliegt.

Betrunkener Patient randaliert im Rettungshubschrauber - Notlandung nahe Wittenberg

  • Subtitle: Sachsen-Anhalt
  • Bild Hintergrund Text Farbe: Hell

Wegen eines gewalttätigen Patienten musste ein Rettungshubschrauber außerplanmäßig im Landkreis Wittenberg zu Boden gehen. Nach Informationen der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (online) hatte der Mann an Bord randaliert und die Rettungsmannschaft angegriffen.

Demografischer Wandel: Forscher fordern gezielte Zuwanderung gegen Überalterung

Angesichts der zunehmenden Überalterung in Sachsen-Anhalt fordern Wissenschaftler dringend, auf Zuwanderung aus dem Ausland zu setzen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagsausgabe). So sollen vor allem ländliche Regionen vor dem weiteren Niedergang bewahrt werden. "Eine demografische Stabilisierung Sachsen-Anhalts" könne nur durch "verstärkte Zu- oder Rückwanderung aus dem übrigen Bundesgebiet und dem Ausland erreicht werden", erklären die Wissenschaftler des Leibnitz-Instituts für Länderkunde in Leipzig in einer neuen Studie. "Realistisch betrachtet" liege das größte ungenutzte Potenzial in der internationalen Zuwanderung.