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Dass dabei der geplante Börsengang des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche AG, der noch komplett zum Wolfsburger Mehrmarkenkonzern gehört, das dominierende Thema sein wird, war zu erwarten, schließlich handelt es sich um ein spektakuläres Comeback der hochprofitablen Edelmarke aufs Handelsparkett, das bei allen Hauptakteuren die Kassen klingeln lässt - vorausgesetzt, das Drehbuch zum IPO wird tatsächlich realisiert.
29. März 2022
Porsches Börsenplan

Krieg und Frieden

Der Ukraine-Krieg überschattet derzeit alles. Während die Armee von Russlands Autokrat Wladimir Putin mit einer Invasion die Zivilbevölkerung des Nachbarstaates seit nahezu fünf Wochen terrorisiert, stand die Volkswagen-Großaktionärin Porsche Automobil Holding SE am Dienstag zu ihrer Bilanzvorlage Journalisten und Analysten Rede und Antwort.

Er geht zurück auf die Rettung der Royal Bank of Scotland während der Finanzkrise. Das heute unter dem Namen Natwest firmierende Institut hatte sich auf dem Weg zur Weltherrschaft an der niederländischen ABN Amro verhoben. Das Geld der Anderen, OPM, Other People's Money, die scheinbar ubiquitäre Liquidität, mit deren Hilfe Investmentbanker zuvor immer waghalsigere Geschäfte eingestielt hatten, war plötzlich versiegt.
28. März 2022
Natwest-Reprivatisierung

Das Geld der Anderen

Für Natwest-Chefin Alison Rose ist der milliardenschwere außerbörsliche Aktienrückkauf vom Schatzamt ein gutes Geschäft gewesen.

Im Basisszenario der UBS bleiben die Rohstoffpreise hoch, geben aber im zweiten Halbjahr nach. Dies wäre dem Institut zufolge mit einem Waffenstillstand, nachlassenden Spannungen zwischen der Nato und Russland sowie einer allmählichen Beseitigung Russlands aus globalen Energielieferketten konsistent.
25. März 2022
Analyse

Tanz auf dem Vulkan

Die Investoren werden die ersten drei Monate dieses Jahres noch sehr lange in sehr schlechter Erinnerung behalten, vor allem wegen des entsetzlichen Krieges in der Ukraine. Aber auch aus Performance-Sicht fällt das Auftaktquartal erschreckend aus.

Putin dreht die Sanktionsspirale eine Umdrehung weiter. Das ist nicht so trivial, wie es klingen mag.
24. März 2022
Energiedilemma

Putins Motive

Blufft Wladimir Putin? Erneut stellt sich im Ukraine-Krieg diese entscheidende Frage - nur dass es diesmal nicht um den Einsatz von Atomwaffen geht, sondern um die Einfuhr von Gas.

Gazprom hat - ungeachtet aller Beteuerungen, seine Lieferverträge zu erfüllen, - seine Speicher im Sommer bewusst halbherzig gefüllt. Energielieferungen notfalls als Waffe einzusetzen hat Moskau offenkundig von langer Hand geplant.
23. März 2022
Gaskrise

Lex Gazprom

Falls es noch eines Beweises bedurft haben sollte, dass Deutschland und die EU sich dringend unabhängig von Energieimporten aus Russland machen müssen - Wladimir Putin hat ihn erbracht: Russlands Präsident hat angekündigt, statt Euro und Dollar nur noch Rubel für russisches Gas zu akzeptieren.

Auslöser des jüngsten Anstiegs ist die Absicht der Regierungen der EU, nun auch noch die Einfuhr russischen Erdöls zu verbieten.
21. März 2022
Ölpreis

Rekordhoch zu befürchten

Der Ölpreis hat aufgrund des Ukraine-Kriegs und der westlichen Sanktionen gegen Russland bereits eine besorgniserregende Achterbahnfahrt hinter sich.

Es gibt Wichtigeres als Wohlstand, die Freiheit. Gegen sie vor allem führt Putin Krieg.
18. März 2022
Wohlstand kein Naturrecht

Die fetten Jahre sind vorbei

An den Börsen wird die Zukunft gehandelt. Das heißt nicht, dass man mittels der Kursverläufe künftige Entwicklungen vorhersagen kann. Stattdessen bildet das Hoch und Nieder an den Finanzmärkten nur die Erwartungen der Marktteilnehmer ab. Und die sind in diesen Wochen, nicht unüblich für Krisenzeiten, vollkommen uneinheitlich.

Insbesondere Europa und nicht zuletzt Deutschland mit seiner engen wirtschaftlichen Verzahnung mit Osteuropa bekommen die Auswirkungen immer stärker zu spüren, wie die Nachrichten der zurückliegenden Tage deutlich zeigen.
18. März 2022
Marktkommentar

Gewinnkonsens auf der Kippe

Die furchtbaren Nachrichten über das menschliche Leid und die Zerstörungen, die der Angriff Russlands in der Ukraine anrichtet, entsetzen die Welt. Ungefähr drei Wochen nach dem Beginn des Krieges beginnt noch etwas anderes deutlich zu werden.

Deutliche Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie oder Ausfälle bei der Zulieferung von Bauteilen, die für Produktionsunterbrechungen sorgen, könnten nur ein erstes Kapitel schwerer Verwerfungen sein.
15. März 2022
Volkswagen

Wackelige Prognose

In den vergangenen Jahren hat Volkswagen über Geschäftsjahreszahlen, Dividendenvorschlag und Ausblick in der Regel zwei Wochen vor der Bilanzvorlage informiert. In diesem Jahr hat Europas größter Fahrzeugbauer nur eine kleine Lücke zwischen den Terminen gelassen und mit der Veröffentlichung einer Prognose gezögert.

Tönnies-Geschäftsführer Frank Duffe spricht derweil von einer "massiven Störung der Geschäftsgrundlagen" infolge des Krieges. Langfristige Strom- und Gaskontrakte stünden ebenso wie Logistikverträge aufgrund des Ausfalls ukrainischer Fahrer unter dem Vorbehalt der Aufkündigung wegen "höherer Gewalt".
11. März 2022
Energiekosten

Fleischbranche verlangt Preiserhöhungen

Die Folgen des Ukraine-Krieges mit explodierenden Rohstoff- und Energiekosten lassen die schon zuvor von Corona-Auswirkungen und Afrikanischer Schweinepest gebeutelte Fleischbranche Alarm schlagen.

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