#zeitfokus.

Samstag, 30 Mai 2020
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Ausländer, die in Deutschland studieren wollen, brauchen vielerorts immer mehr Geduld. Das zeigt eine Antwort des Bundesforschungsministeriums auf eine Anfrage der Grünen, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegt.

Ralf Stegner
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An 24 Botschaften und anderen Auslandsvertretungen mussten angehende Studenten demnach im November 2018 mehr als acht Wochen warten, bis sie überhaupt einen Termin für einen Visumsantrag erhielten. In sieben Vertretungen lag die Wartezeit sogar bei einem ganzen Jahr oder noch länger. Betroffen waren Länder wie Indien, Marokko und Kamerun.

Ein Jahr oder länger bis zum ersten Termin: Vor einem Jahr hatten ausländische Studenten nur in Teheran derart lange warten müssen, um ein Visum beantragen zu können. Mit Ausnahme von Duschanbe, Kairo und Taschkent haben sich an allen Vertretungen mit langen Fristen die Wartezeiten gegenüber 2018 noch ausgeweitet, wie aus der Antwort des Ministeriums hervorgeht.

Laut dem am Mittwoch vorgestellten Migrationsbericht sind derzeit 400.000 ausländische Studierende an deutschen Unis eingeschrieben. Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) lobte, das Land werde "zunehmend attraktiv" für Wissenschaftler aus der ganzen Welt.

Angesichts der längeren Wartezeiten widersprechen die Grünen: Anstelle engagierte Wissenschaftler und Studierende ins Land zu holen, lege ihnen die Bundesregierung "immer weiter Steine in den Weg", sagte Kai Gehring, forschungs- und hochschulpolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion, der NOZ. "Vielmonatige Visa-Wartezeiten sind unzumutbar, wirken abschreckend und demotivierend für internationale Talente." Wie angesichts der höheren Hürden mehr Hochqualifizierte nach Deutschland kommen sollen, bleibe "mehr als schleierhaft", so der Grünen-Abgeordnete.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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