• Insa Thiele-Eich hat Beileidsbekundungen erhalten, als sie ihr Umfeld über ihre dritte Schwangerschaft informiert hat. "Eine Person war begeistert, der Rest betroffen bis tief bestürzt", sagt die Astronautin im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Ein Großteil ihres Umfelds sei davon ausgegangen, dass ihre Teilnahme an der privaten Initiative "Die Astronautin" mit der Schwangerschaft beendet ist.

  • Frauen, die abtreiben, geht es besser. Zu diesem Ergebnis kamen im Juni Forscher aus den USA. Sie hatten zwei Jahre lang Frauen begleitet, die sich in Abtreibungskliniken über die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs informiert hatten. Die Frauen, die sich für die Abtreibung entschieden hatten, litten seltener an Angstzuständen als die, die das Kind unfreiwilligerweise austrugen. Und: Sie waren gesundheitlich allgemein in besserer Verfassung. In den 1970er Jahren begannen Frauen in Deutschland damit, sich für ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch einzusetzen. Dass heute Abtreibungen gesetzlich möglich sind, ist ihr Verdienst. Doch es gibt Tendenzen, die eher wie eine Rolle rückwärts wirken als wie ein Schritt nach vorne.