Donnerstag, 09 Jul 2020
Foto: Erich Westendarp / CC0 (via Pixabay)
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Etwa jeder zehnte Regionalzug in Niedersachsen hatte im vergangenen Jahr Verspätung. Hinzu kamen zahlreiche Verbindungen, die gleich ganz gestrichen wurden. Das teilte die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" mit.

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Foto: M. Schütt / CC0 (via Pixabay)

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Demnach fielen fast 1,2 Millionen sogenannte Zugkilometer aus, die Bahnanbieter laut Vertrag eigentlich hätten fahren müssen. Von den Zügen, die fuhren, waren 10,1 Prozent unpünktlich. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen Verspätungen und Zugausfälle leicht zu. Gründe waren beispielsweise Baustellen, defekte Bahnübergänge, aber auch Lokführer-Mangel. Die LNVG will wegen der nicht erbrachten Leistungen insgesamt 6,2 Millionen Euro einbehalten. 2017 waren es noch 5,5 Millionen Euro.

In Niedersachsen sind besonders viele Konkurrenten der Deutschen Bahn im regionalen Schienenverkehr unterwegs. Die DB-Tochter DB Regio kommt noch auf einen Marktanteil von 26 Prozent und liegt damit gleichauf mit der Nordwestbahn. Die LNVG ist eine hundertprozentige Tochter des Landes Niedersachsen und schreibt den Schienennahverkehr europaweit aus.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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