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Der renommierte Marken-Experte Martin Lindstrom hat VW eine Kultur der Angst und einen falschen Fokus bescheinigt. "VW ist fixiert auf sich selbst", erklärte der Branding-Berater, der Konzerne wie Coca-Vola, Nestlé oder Lego berät, im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital'.

Im Erzbistum Köln hat Kardinal Rainer Woelki die dortige Studie einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei zum Umgang der Bistumsleitung mit sexuellem Missbrauch wegen angeblicher methodischer Mängel unter Verschluss genommen und den Kölner Strafrechtler Björn Gercke mit einem neuen Gutachten beauftragt.
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Historiker bezweifelt Wert juristischer Missbrauchs-Studien

Volkswagen habe drei Probleme: "Sie haben erstens den Fokus verloren. Zweitens sind sie arrogant geworden. Und drittens haben sie vergessen, wie wichtig Kultur ist." Das alles wirke sich verheerend auf die Marke aus, die für Kunden kein klares Signal mehr aussende. Um das zu lösen, reichten "schicke Werbekampagnen" nicht aus. Stattdessen müsse der Konzern mehr von außen nach innen zu schauen.

Lindstrom kritisierte zudem die Big Data-Gläubigkeit der Unternehmen: "Sie sind besessen von Big Date." Dadurch verlören Firmen ihre Kunden aus dem Blick. "Big Data braucht immer ein Gegenstück, und zwar Small Data. Das eine sind rationale, das andere emotionale Daten", erklärte er gegenüber 'Capital'. "Big Data zeigt uns die Korrelation, Small Data erklärt Kausalitäten", ergänzt Lindstrom und fordert bei der Arbeit mit der Datenflut mehr Intuition ein. Auf diese Weise würden die kleinen, versteckten Dinge sichtbar, ließen sich verknüpfen und Werte sowie Bedürfnisse der Menschen erforschen.



Quelle: ots/Capital, G+J Wirtschaftsmedien


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