Foto: DFID / Flickr (CC BY 2.0)
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Die Diskussion über den Umgang mit Fremden spaltet derzeit Deutschland. Viele Menschen haben im Zuge des Flüchtlingszustroms Angst vor der Veränderung unserer Gesellschaft.

Ein Mehr an Verkehrssicherheit und ein Weniger an Verletzten und Toten im Straßenverkehr erreichen wir aber nicht durch immer weitere Gängelung mit neuen und schärferen Regelungen.
Foto: Justin Kilian

Städte und Gemeinden wollen Bußgeldkatalog wieder entschärfen

Die Dokumentation "Angst vor dem Fremden - Wurzeln eines gefährlichen Gefühls" geht der Frage nach, woher das Misstrauen gegenüber Fremden überhaupt kommt. ZDFinfo sendet den Film von Eva Münstermann und Nicola Burfeindt am Dienstag, 15. März 2016, 15.00 Uhr.

Hat die Angst vor Fremden schon in der Evolution eine Rolle gespielt, oder sind solche Sorgen und Ängste selbst gemacht? Viele Forscher sehen in der Angst oder Scheu vor unbekannten Menschen zunächst etwas biologisch Notwendiges: ein Schutzmechanismus, der lebensrettend sein kann. Doch das müsse sich keineswegs zwangsläufig zur Fremdenfeindlichkeit steigern, in dem das Eigene generell für das Bessere gehalten werde. Im Film untersucht die Psychologin Beate Küpper in einem Experiment, wie hartnäckig Vorurteile gegen echtes Wissen sind. Ihre Fachkollegen in Amsterdam studieren den Einfluss von Hormonen auf unser Verhalten gegenüber Mitgliedern fremder Gruppen. Und die Dokumentation stellt auch dar, wie man in einer Bremer Grundschule die Ängste ganz praktisch angeht: Dort steht Mitgefühl auf dem Lehrplan.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingskrise und Terrorgefahr kommen sowohl Betroffene als auch Soziologen, Psychologen und Aggressionsforscher zu Wort.



Quelle: ots/ZDFinfo


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