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NRW

Städtetag NRW berichtet von Problemen bei der Kontaktnachverfolgung

Laut dem NRW-Städtetag können die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten nachverfolgen, obwohl die Ämter personell verstärkt worden und durch die Digitalisierung leistungsfähiger seien als vor Beginn der Krise. "Die Städte bitten aktuell auch wieder zusätzlich um Unterstützung durch die Bundeswehr. Allerdings ist klar: Bei sehr hohen Inzidenzen können Gesundheitsämter nicht alle Kontaktpersonen nachverfolgen. Jenseits von Inzidenzen von 100 bis 150 müssen die Gesundheitsämter auch priorisieren", sagte Helmut Dedy, Geschäftsführer des Verbandes, der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgaben).

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Regio-News.
Laut dem NRW-Städtetag können die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten nachverfolgen, obwohl die Ämter personell verstärkt worden und durch die Digitalisierung leistungsfähiger seien als vor Beginn der Krise.
Laut dem NRW-Städtetag können die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten nachverfolgen, obwohl die Ämter personell verstärkt worden und durch die Digitalisierung leistungsfähiger seien als vor Beginn der Krise.
Foto: Arlington Research

Laut dem NRW-Städtetag können die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten nachverfolgen, obwohl die Ämter personell verstärkt worden und durch die Digitalisierung leistungsfähiger seien als vor Beginn der Krise. "Die Städte bitten aktuell auch wieder zusätzlich um Unterstützung durch die Bundeswehr. Allerdings ist klar: Bei sehr hohen Inzidenzen können Gesundheitsämter nicht alle Kontaktpersonen nachverfolgen. Jenseits von Inzidenzen von 100 bis 150 müssen die Gesundheitsämter auch priorisieren", sagte Helmut Dedy, Geschäftsführer des Verbandes, der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgaben).

Der Städtetag NRW halte es daher für sinnvoll, sich bei der Kontaktnachverfolgung vorrangig auf enge Familienangehörige zu konzentrieren, weil dort die meisten Infektionen weitergegeben werden. Selbstverständlich hätten die Gesundheitsämter auch einen besonderen Fokus auf die Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen, so Dedy weiter. Der Kommunalverband fordere deshalb laut Dedy seit langem eine Klarstellung des Robert Koch Institutes (RKI) oder des NRW-Gesundheitsministeriums, "dass bei sehr hohen Inzidenzen keine lückenlose Kontaktnachverfolgung erfolgen muss. Und wir brauchen Leitlinien für eine Priorisierung der Kontaktpersonennachverfolgung."

Laut dem NRW-Städtetag können die Gesundheitsämter nicht mehr alle Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten nachverfolgen, obwohl die Ämter personell verstärkt worden und durch die Digitalisierung leistungsfähiger seien als vor Beginn der Krise. "Die Städte bitten aktuell auch wieder zusätzlich um Unterstützung durch die Bundeswehr. Allerdings ist klar: Bei sehr hohen Inzidenzen können Gesundheitsämter nicht alle Kontaktpersonen nachverfolgen. Jenseits von Inzidenzen von 100 bis 150 müssen die Gesundheitsämter auch priorisieren", sagte Helmut Dedy, Geschäftsführer des Verbandes, der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgaben).

Der Städtetag NRW halte es daher für sinnvoll, sich bei der Kontaktnachverfolgung vorrangig auf enge Familienangehörige zu konzentrieren, weil dort die meisten Infektionen weitergegeben werden. Selbstverständlich hätten die Gesundheitsämter auch einen besonderen Fokus auf die Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen, so Dedy weiter. Der Kommunalverband fordere deshalb laut Dedy seit langem eine Klarstellung des Robert Koch Institutes (RKI) oder des NRW-Gesundheitsministeriums, "dass bei sehr hohen Inzidenzen keine lückenlose Kontaktnachverfolgung erfolgen muss. Und wir brauchen Leitlinien für eine Priorisierung der Kontaktpersonennachverfolgung."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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