Donnerstag, 13 Aug 2020
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Der rot-rot-grüne Senat will Genossenschaften helfen, Häuser in Berlin zu kaufen, damit die Mieter langfristig geschützt sind. Zehn Prozent will er dazugeben, wenn Genossenschaften Immobilien erwerben. Das klingt erst einmal gut. Aber rechnet sich das auch?

Axel Milberg
Foto: Amrei-Marie / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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Bisher ist es so, dass die Genossenschaften sich vom Kauf teurer Immobilien fernhalten. Weil aber Häuser politisch unbedingt in Mieterhand sollen, wird nun ein wirtschaftlich hochriskantes Modell aufgelegt.

Treibende Kraft ist der Kreuzberger Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne). Einer eigens ins Leben gerufenen Genossenschaft "Diese eG" werden Häuser per Vorkaufsrecht zugeschanzt, obwohl unklar ist, ob die Genossen die Refinanzierung stemmen können. Notfalls muss halt noch mal Steuergeld nachgeschossen werden.

Berlins Finanzsenator ist gefordert: Matthias Kollatz (SPD) muss diesen Deal stoppen. Im Sinne der Steuerzahler, im Sinne eines wirtschaftlichen Umgangs mit dem Geld der Berliner. Es ist nicht die Zeit für wirtschaftliche Experimente.



Quelle: ots/Berliner Morgenpost
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