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Berlins Kultursenator Lederer will landeseigene Firma zur Sicherung von Kulturräumen aufbauen

Klaus LedererFoto: linksfraktion / CC BY 2.0 (via Flickr)

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Berlins Kultursenator Lederer will landeseigene Firma zur Sicherung von Kulturräumen aufbauen

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Das Land Berlin will die Förderpolitik für Kultur neu ausrichten. »Wir planen für das kommende Jahr eine Kulturraum GmbH für das operative Geschäft, dafür waren wir bisher noch nicht aufgestellt«, sagte Berlins Kultursenator Klaus Lederer der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Donnerstagausgabe). Statt wie bisher Atelier- und Proberäume in der Hauptstadt einfach herunterzusubventionieren, soll es künftig so sein, dass Berlin auch im Kulturbereich als Verwalter und Käufer von Immobilien agieren wird.

Das zu schaffende neue landeseigene Unternehmen soll künftig personell so aufgestellt werden, dass es zugleich Räume akquirieren kann, die Bedarfsermittlung steuern, Nutzungskonzepte entwickeln, aber auch perspektivisch den Neubau von kulturellen Standorten organisieren soll. Außerdem soll das Unternehmen die freie Kulturszene bei der Vergabe von Räumlichkeiten unterstützen. »Das Kulturraum-Büro soll uns schneller und agiler machen, und auch beraten bei der Weiterentwicklung des Fördertableaus«, erklärte Lederer.

Die Finanzierung des Aufbaus der »Kulturraum GmbH« wird über den Doppelhaushalt der Jahre 2020 und 2021 geregelt, der an diesem Donnerstag im Abgeordnetenhaus beschlossen werden soll. Über den neuen Doppelhaushalt wird die erste Phase des Aufbaus des neuen Unternehmens abgesichert, so der Kultursenator. Neben der Unternehmensgründung verfolgt die Senatsverwaltung darüber hinaus das Ziel, für Künstler auch in öffentlichen Räumen und Gebäuden Ausstellungs- und Produktionsorte zur Verfügung zu stellen. »Wir wollen diese Räume an Land ziehen, für die Kultur sichern und mit Investitionsmitteln herrichten«, sagt der Linkspartei-Politiker. Danach sollen die entsprechenden Räume zu einem kostendeckenden beziehungsweise subventionierten Preis vermietet werden.



Quelle: ots/neues deutschland
241 Wörter im Bericht.

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