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Berlin (ots) - Berlin will mehr als eine halbe Milliarde Euro in Fertighäuser vor allem für Flüchtlinge investieren. Insgesamt geht es um Unterkünfte für 24.000 Menschen, die bis Ende nächsten Jahres errichtet werden sollen, geht aus einer Senatsvorlage hervor, die dem rbb vorliegt.

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"Das Hoffnungssignal, das wir damit verbinden, ist, dass zum Beispiel Turnhallen und auch andere Gebäude, die jetzt belegt sind und eigentlich nicht zur Unterbringung auf Dauer geeignet sind, wieder freigezogen werden können", sagte Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) dem rbb.

Konkret geht es nach rbb-Informationen um Investitionen in Höhe von 612 Millionen Euro im nächsten Jahr. Rund die Hälfte soll von der landeseigenen Wohnungsgesellschaft berlinovo finanziert werden, zehn Prozent aus einem Zuschuss, den der Bund für Flüchtlingsunterkünfte bereitstellt.

"Wir werden in der nächsten Woche die erste Ausschreibung starten für eine Größenordnung von etwa acht Grundstücke", erklärte Berlins Bausenator Andreas Geisel (SPD) dem rbb. Insgesamt soll, wie geplant, an 60 Standorten gebaut werden.

Anders allerdings als ursprünglich vorgesehen, sollen nicht vorrangig Wohnungen für Familien entstehen, sondern vor allem Gemeinschaftsunterkünfte.

Bausenator Geisel sagte zur Begründung, die meisten Geflüchteten seien junge Männer unter 30 Jahren und "Integrationsexperten haben uns gesagt, es ist gut und wichtig, sie an einem Ort zusammenzufassen". So könnten leichter Sprachkurse angeboten und Sozialarbeiter zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus würde auch Platz für Obdachlosenunterkünfte und Frauenhäuser in den neuen entstehenden Leichtbau-Häusern geschaffen.



Quelle: rbb


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