Samstag, 24 Okt 2020
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Die Zahl der Fahrerfluchten in Nordrhein-Westfalen steigt weiter. So zählte die Polizei im ersten Halbjahr dieses Jahres 69.895 solcher Delikte, wie das NRW-Innenministerium auf Anfrage der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag) mitteilte.

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Körperlich zu Schaden kamen dabei 2666 Personen, fünf Menschen starben. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund 68.000 gewesen; im gesamten Jahr 2018 138.936. Die Aufklärungsquote verschlechterte sich im ersten Halbjahr von 44,8 auf 42,3 Prozent. Abschließende Zahlen für dieses Jahr liegen erst Anfang 2020 vor

"Unfallflucht entwickelt sich immer mehr zu einen schlimmen Volkssport. Für ein paar Prozent weniger an Versicherungsprämie lassen die, die sich nach einem Unfall davonstehlen, andere mit dem Schaden allein. Das ist schäbig", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) der "Rheinischen Post". Die Polizei setze alles daran, diese Straftaten aufzuklären. "Ich rate jedem, die Polizei zu rufen und den Schaden zu melden, auch bei einem kleinen Parkplatzrempler", so Reul.



Quelle: ots/Rheinische Post
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