Emmanuel Macron und Donald Trump
Emmanuel Macron und Donald Trump Foto: Dan Scavino / Public Domain (via Wikimedia Commons)
 1-2 Minuten Lesezeit  202 Worte im Text  vor 215 Tagen

Die meisten Internetkonzerne aus dem Silicon Valley sind eigentlich Gegner Donald Trumps, vor allem wegen dessen Einwanderungspolitik und Medienhetze. Doch so wie die bisher politisch halblinks blinkenden Chefs von Google, Apple und Facebook den Machthaber mittlerweile umgarnen, kämpft der Präsident mit harten Bandagen für deren finanzielle Interessen. Die USA bereiten Strafzölle gegen Frankreich vor, weil die Regierung in Paris es wagt, die kaum Steuern zahlenden Internetkonzerne mit einer kleinen Sonderabgabe etwas zu ärgern.

Olaf Scholz
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Fluchtartiges Verlassen der großen Koalition nicht geplant

Trump braucht die Großen aus dem Silicon Valley, damit diese die dem Wähler versprochenen vielen neuen Jobs in den Vereinigten Staaten schaffen. Da die Kohle- und Stahlindustrie nie mehr auf die Beine kommen wird, braucht Trump die Internetkonzerne - nur in dieser Branche sind die USA noch wirklich stark.

Zudem stören den Nationalisten internationale Entwicklungen, die nicht seine Handschrift tragen. Darauf reagiert Trump mit Strafzöllen, Strafzöllen und noch mehr Strafzöllen. Gegen eine solche protektionistische Politik hilft nur ein Schulterschluss, bei der Digitalsteuer zumindest in der EU. Gerade in Steuerfragen sind internationale Regelungen unabdingbar, die nicht nur Digitalkonzerne, sondern alle Großunternehmen treffen müssen, die sich weitgehend um Gewinnabführung drücken. Zuvor müssten aber sämtliche Regierungen erst lernen, dass »ihre« Unternehmen nicht Freunde, sondern Feinde in Sachen Steuerzahlung sind.



Quelle: ots/neues deutschland
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