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Machtwort der Queen war notwendig

Ihre Königliche Hoheit Elisabeth II.Foto: Foreign and Commonwealth Office / CC BY 2.0 (via Flickr)

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Machtwort der Queen war notwendig

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Elizabeth II. hat ein Machtwort gesprochen. Die Queen ordnete einen harten Megxit an. Prinz Harry und seine Frau Meghan werden in Zukunft nur noch ein bloßes Herzogspaar sein. Als Ihre Königlichen Hoheiten darf man sie nicht mehr anreden. Der royale Status ist vorerst futsch, und dieser Schritt war wohl notwendig.

Das Ausmaß an möglichen Interessenskonflikten, die notwendiger Weise entstanden wären, wenn die beiden als Privatleute mit königlichen Titeln auftreten würden, mag man sich gar nicht ausmalen. Im Gegenzug verlieren die Windsors ihre royalen Rockstars. Harry und Meghan brachten frischen Wind ins Königshaus. Sie waren das Aushängeschild einer modernen Monarchie: jung, zeitgemäß, liberal, aufgeschlossen, locker und volksnah. Sie sind bei allen, aber ganz besonders bei den jüngeren Untertanen Ihrer Majestät enorm populär.

Dass sie ihre Flucht aus dem goldenen Käfig mit dem Verlust von Titel und Privilegien bezahlen müssen, wird das Herzogspaar verschmerzen können. Harry hat noch nie viel auf royalen Klimbim gegeben und es positiv begrüßt, auf der Hühnerleiter der Thronfolge immer weiter nach unten zu rutschen je mehr Kinder sein älterer Bruder in die Welt setzte. Der königliche Nimbus bleibt natürlich.

Prinz Harry ist eine globale Berühmtheit, so wie es sein Mutter Lady Diana war. Deren Beispiel zeigt, wie schwierig und konfliktträchtig ein Bruch mit den Windsors ausgehen kann. Das mag die Queen vor Augen gehabt haben, als sie ihre in der Sache deutliche Entscheidung mit viel sympathischen Worten für Harry und Meghan verband: nur nicht wieder ein familieninterner Krieg. Die Tür für den Rückzug vom Rückzug wird ausdrücklich offengelassen. Wenn Harry und Meghan es wollen, können sie als Arbeits-Royals zurückkommen.



Quelle: ots/Rheinische Post

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