Donnerstag, 29 Okt 2020
Klaus Töpfer
Klaus Töpfer Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 via Flickr
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Der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Klaus Töpfer (CDU), hat die Bundesregierung für ihre zögerliche Klimapolitik kritisiert.

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Foto: andreas160578 / CC0 (via Pixabay)

Weckruf für eine große Hartz-IV-Reform

Faktoren wie die weiterhin hohe CO2-Belastung durch den Straßenverkehr oder die Bevölkerungszunahme in Deutschland könnten nicht darüber hinwegtäuschen, "dass wir an den entscheidenden Stellen in der Klimapolitik schlicht und einfach nicht vorankommen. Das ist der Verkehr, das ist nach wie vor auch die Tatsache, dass wir immer noch Kohle verstromen", sagte Töpfer am Dienstag im rbb-Inforadio.

Töpfer verwies darauf, dass man ein Wunder brauche, um das Klimaziel für 2020 noch zu erreichen. Die Bundesregierung wollte die CO2-Emissionen bis dahin um 40 Prozent gegenüber dem Wert von 1990 senken. "Wenn man sich selbst Ziele steckt, und man kann sie nicht erreichen, dann ist das ein großes Problem."

Der Umweltpolitiker mahnte eine enge weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel an.



Quelle: ots/rbb


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