Samstag, 04 Jul 2020
Foto: andreas160578 / CC0 (via Pixabay)
 1 Minute Lesezeit  190 Worte im Text  vor 295 Tagen

Der Koalitionspartner SPD hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) aufgefordert, sein milliardenschweres Klimaschutzpaket zur Reduktion der CO2-Emissionen nachzubessern. "Bisher ist nicht klar, wie Herr Scheuer seine ganzen Ideen bezahlen und wie er damit die vereinbarten Einsparziele bei klimaschädlichen Gasen im Mobilitätssektor erreichen will", sagte SPD-Vizefraktionschef und Verkehrsexperte Sören Bartol der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Solange der Verkehrsminister seine doppelte Lücke bei der Finanzierung und bei der Einsparung von Kohlendioxid nicht auflösen kann, hilft das bei der Suche nach einem schlüssigen Gesamtkonzept nicht weiter."

Barrikade von Umweltaktivisten
Foto: Infoletta Hambach / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)

Reul, Hambach und die Wald-Widerstände

Aus dem Verkehrsministerium war am Freitag ein Arbeitspapier für den Klimagipfel in der kommenden Woche bekannt geworden. Demnach will Scheuer mit insgesamt 75 Milliarden Euro bis 2030 für mindestens sieben Millionen Elektrofahrzeugen sorgen und eine deutliche Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene erreichen.

"Ob es für die laufende Debatte wirklich klug ist, mit einem Feuerwerk vieler einzelner Ideen an die Öffentlichkeit zu gehen, wage ich zu bezweifeln", sagte Bartol. "Um die Erderwärmung zu stoppen, müssen wir insbesondere im Mobilitätssektor bei der Vermeidung von klimaschädlichem Kohlendioxid vorankommen. Da braucht es ein schlüssiges Gesamtpaket. Bisher klafft da noch eine große Lücke."



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
#mehrNachrichten
Die Aufträge bleiben aus, die Lieferketten sind unterbrochen, jedes siebte Unternehmen erwartet aktuell Geldengpässe.

Industrie bleibt im Abwärtsstrudel

Während die Wirtschaft nach den Corona-Lockerungen langsam wieder hochfährt, verharrt die Industrie im Krisenmodus. Die Aufträge bleiben aus, die Lieferketten sind unterbrochen, jedes siebte...
Der einstmals unbeliebte Franke hat heute deutschlandweit höhere Akzeptanzwerte als sein rheinischer Kollege.
Foto: European People's Party / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Söder regiert, Laschet reagiert

Schon wieder NRW. Mit Heinsberg begann die Corona-Krise. Mit Gütersloh droht die zweite Welle. Und erneut zeigt sich, wie schlecht es ums Krisenmanagement im Land bestellt ist. Zu spät, zu...
Dass es immer noch keinen Lockdown gibt, ist nicht nachvollziehbar.
Foto: Medakit Ltd

Das Corona-Rezept: Testen, testen, testen

Der Corona-Neuausbruch im ostwestfälischen Rheda-Wiedenbrück führt uns allen unsanft vor Augen, wie wenig stabil die Situation in Deutschland ungeachtet der permanent sinkenden Neuinfektionszahlen...
Ein Vorbild war die Kreativität des Buchhandels im Moment des Shutdowns.
Foto: InstagramFOTOGRAFIN / CC0 (via Pixabay)

Buchhandel sieht Kreativität kleinerer Läden als Vorbild

Wie kann die Buchbranche auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie reagieren? Nach Ansicht von Karin Schmidt-Friderichs haben gerade kleine Buchhandlungen vorgemacht, wie das geht. "Ein Vorbild...
Die Koalition hat hier eine Kaufprämie durch die Hintertür auf den Weg gebracht - einen Porsche-Rabatt.
Foto: Ferran Cornellà / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Linke kritisieren Senkung der Mehrwertsteuer als "Porsche-Rabatt"

Die Linksfraktion im Bundestag kritisiert scharf die geplante Senkung der Mehrwertsteuer, die das Bundeskabinett an diesem Freitag auf einer außerplanmäßigen Sitzung beschließen will. Fraktionschef...
"Viel zu viele Leute, zu wenige Masken, zu wenig Abstand - das ideale Super-Spreading-Event!"
Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

Demos sind "ein Sargnagel" für die noch bestehende Corona-Regeln

Angesichts der jüngsten Massendemonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt fordert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach strengere Regeln, um eine zweite Corona-Welle zu verhindern....
Die neue Initiative aus Brüssel soll bestehende Gesetzeslücken schließen, damit europäische Unternehmen im globalen Wettbewerb besser geschützt werden.
Foto: Mika Baumeister

Attacke gegen China

Auch wenn der Name China in dem rund 50-seitigen neuen Weißbuch der EU-Kommission zur Wettbewerbspolitik nicht vorkommt und die Behörde dies strikt von sich weist: Es ist völlig klar, gegen wen sich die...
Back To Top