Samstag, 24 Okt 2020
Foto: Foto-RaBe / pixabay (CC)
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Es muss gehandelt werden und zwar konsequent und mit Verstand. Erst im Dezember wurde in Paris auf dem Klimagipfel über den Temperaturanstieg debattiert. Auf mehr als 1,5 Grad solle sich das Klima nicht erwärmen, so das erklärte Ziel, doch nur einige Monate später zeichnet sich ein ernüchterndes Bild ab: 2015 war bereits um durchschnittlich 1,4 Grad wärmer als die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine symbolische Schwelle.

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Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)

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Ausgehend von dieser Zahl müssten weltweit alle Staaten sofort auf fossile Brennstoffe verzichten, um das Chaos noch einigermaßen einzugrenzen.

Verantwortungsvolles Handeln ist gefragt, denn die ersten Auswirkungen des Klimawandel sind schon jetzt spürbar. Starkregen auf der einen Seite, Hitze und Dürre auf der anderen. Der Wandel gefährdet Ökosysteme und Infrastrukturen. Besonders deutlich zeigt sich der Temperaturanstieg in den Skigebieten: neun von zehn müssen künftig wahrscheinlich ohne Schnee auskommen. Selbst mit Kunstschnee ist der bisherige Standard offenbar nicht zu halten. Zudem werden Regionen, die schon ohnehin als regnerisch gelten vermehrt von Starkregen betroffen. Fakt ist: Die Versiegelung von Böden in deutschen Städten nimmt immer weiter zu. Etwa 47 Prozent einer Stadtfläche werden durchschnittlich von Beton und Asphalt überzogen.

Aber in den meisten Städten ist die Kanalisation nicht für größere Niederschlagsmengen ausgelegt. Bei einem länger anhaltenden Starkregen zieht das Wasser also durch die Straßen, überflutet diese und hinterlässt Schäden, anstatt im Gulli zu verschwinden. Köln und Rheinland-Pfalz haben aus vergangenen Starkregenkatastrophen mittlerweile Konsequenzen gezogen und Regelungen bei Neubauten verschärft und Leitfäden mit Hinweisen und Anregungen erstellt, um Gefahren einschätzen und Schäden rechtzeitig abwenden zu können.

Striktes Handeln an denen sich andere Politiker ein Beispiel nehmen können.



Quelle: ots/Neue Westfälische


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