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Die deutschen Waldbesitzer fordern höhere finanzielle Hilfen als die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) kürzlich in Aussicht gestellten 500 Millionen Euro. Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft deutscher Waldbesitzerverbände, Hans-Georg von der Marwitz (CDU), sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagausgabe): "Das wird nicht reichen." Allein die Aufarbeitung des durch Dürre und Trockenheit entstandenen Schadholzes von bisher rund 70 Millionen Festmeter koste über zwei Milliarden Euro.

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Hinzu kämen noch die Wiederaufforstungs-Maßnahmen. "Klöckner selbst spricht von 110.000 Hektar", so von der Marwitz. Er habe sich in den letzten Wochen in sieben Bundesländern einen Überblick über die Schäden durch Trockenheit und Käferinvasion gemacht. "Da kommt noch einiges auf uns zu", sagte der Präsident.

Zugleich betonte er, das Schadholz zu entfernen sei die wichtigste Voraussetzung, um auch aufforsten zu können. "Und zwar im großen Stil." Land- und Forstwirte sowie vor allem Kleinstwaldbesitzer seien nicht in der Lage, dies alleine zu stemmen.



Quelle: ots/Saarbrücker Zeitung
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