Foto: obs/StepStone Deutschland GmbH
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Fast jede dritte weibliche Fachkraft in Deutschland würde Vollzeit arbeiten, wenn sich die Kinderbetreuung optimal organisieren ließe.

Für einen Senator einer rot-rot-grünen Koalition ist Andreas Geisel Vorgehen bemerkenswert.
Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Verbot der Anti-Corona-Demonstrationen

Weitere 16 Prozent würden eine Steigerung ihrer Wochenarbeitszeit unter dieser Bedingung zumindest in Erwägung ziehen. Das hat die Online-Jobbörse StepStone in einer Befragung von mehr als 15.000 Fach- und Führungskräften herausgefunden. Schätzungen von StepStone zufolge beläuft sich die Anzahl von Frauen, die unter den richtigen Voraussetzungen in Vollzeit arbeiten würden, allein unter Fachkräften auf bis zu eine Million.

"Jeder zweite Hochschulabsolvent ist heute weiblich. Nie war der Anteil hochqualifizierter Frauen in Deutschland so hoch wie heute. Doch viele Frauen arbeiten familiär bedingt nur in Teilzeit", erklärt StepStone Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers. "Gelänge es, dieses kostbare Potenzial für den Arbeitsmarkt zu nutzen, wäre das ein Meilenstein im Kampf gegen den Fachkräftemangel. Unternehmen und Frauen profitieren gleichermaßen, wenn weibliche Fachkräfte ihre Karrierewünsche besser umsetzen können."

Die StepStone Studie zeigt zudem, dass Teilzeitarbeit und Familiengründung Frauen auf ihrem Karriereweg bremsen: Mehr als jede zweite hatte schon einmal das Gefühl, in ihrer beruflichen Entwicklung gegenüber Vollzeitbeschäftigten benachteiligt worden zu sein. Auch Elternzeit hat offenbar negative Folgen für die Karriere von Frauen. 45 Prozent der weiblichen Fach- und Führungskräfte geben an, die Elternzeit habe ihrer Karriere geschadet. Bei den Männern sieht das anders aus: Die große Mehrheit spürt keinerlei Nachteile aufgrund ihrer familienbedingten Auszeit. Diese fällt bei Männern allerdings auch bedeutend kürzer aus - sofern sie überhaupt Elternzeit nehmen.



Quelle: StepStone


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