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Frankfurt/Main (ots) - Die Marke "Made in Germany" steht auch in Zeiten des Abgas-Skandals bei Verbrauchern für hochwertige Verarbeitung (50 Prozent), Zuverlässigkeit (48 Prozent) und herausragende Qualität (47 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) unter 1.000 Verbrauchern.

Fleisch muss wieder etwas Besonderes werden, wertgeschätzt werden.
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Wer Fleisch isst, trägt Verantwortung

Für mehr als die Hälfte der Befragten ist das Gütesiegel ein wichtiges Kaufkriterium - generell oder bei der Anschaffung bestimmter Produkte wie Elektrogeräte oder Autos (56 Prozent). Nur sieben Prozent sind grundsätzlich nicht bereit, einen höheren Preis für Produkte "Made in Germany" zu zahlen.

Die Deutschen blicken zudem zuversichtlich auf die Zukunft von "Made in Germany": 68 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Abgas-Skandal keine oder lediglich kurzfristige Auswirkungen auf das Markenimage haben wird. Nur jeder Fünfte geht von langfristigen Schäden aus (21 Prozent).

"Die Strahlkraft der Marke "Made in Germany" ist historisch gewachsen und seit Jahrzehnten Aushängeschild der deutschen Wirtschaft. Sie ist mehr als das Produkt einer einzelnen Marke oder eines einzelnen Unternehmens, sondern eine Haltung, die von Millionen Menschen und zahlreichen Unternehmen gelebt wird", sagt DGQ-Präsident Udo Hansen. "Aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Qualität ist es derzeit wichtig, dass Experten die Diskussion um die Auswirkungen des Skandals auf "Made in Germany" mit Besonnenheit führen. Das Vertrauen, das Verbraucher in das Gütesiegel setzen, ist berechtigt und maßgeblich für den Erfolg der deutschen Wirtschaft im In- und Ausland. Dieses Vertrauen sollte nicht durch unbedachte Schwarzmalerei ins Wanken gebracht werden."

Über die Studie

Für die repräsentative Studie hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. (DGQ) gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 1.002 Personen zwischen 18 und 69 Jahren befragt. Die Stichprobe entspricht nach Alter, Geschlecht und Region der repräsentativen Verteilung der deutschen Bevölkerung. Die unabhängige Online-Erhebung fand im Oktober 2015 statt.



Quelle: DGQ


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