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Der Deutsche Städte-und Gemeindebund hat die Androhung unter anderem von Kita-Warnstreiks durch den Deutschen Beamtenbund (dbb) als das "übliche Ritual" in Tarifverhandlungen kritisiert.

Der Sozialverbands-Präsident wirft der Bundesregierung vor, nicht rechtzeitig erkannt zu haben, dass ärmere Menschen stärker von der Pandemie betroffen sind.
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Mitte der Gesellschaft rutscht in Armut ab

In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) bezweifelte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg, dass die Erzieherinnen und Erzieher überhaupt streikbereit seien. Sie seien der letzten Tarifrunde bereits deutlich bessergestellt worden. "Ob sie bereit sind, sich in großem Umfang an Streiks zu beteiligen, ist fraglich", sagte Landsberg . Die Öffentlichkeit und die Eltern hätten dafür sicher wenig Verständnis. Im vergangenen Frühjahr hatte sich der Arbeitskampf der Erzieher über vier Wochen hingezogen. In den derzeit laufenden Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen hatte die erste Verhandlungsrunde keine nennenswerte Annäherung gebracht. Die Gewerkschaft Ver.di und der dbb fordern sechs Prozent mehr Gehalt. Die Arbeitgeber lehnen das als zu hoch ab.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung


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