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Montag, 30 Mär 2020
Norbert Walter-Borjans
Norbert Walter-Borjans Foto: Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
 1 Minute Lesezeit  168 Worte im Text  vor 64 Tagen
SPD-Chef Walter-Borjans nennt Angriff auf Politiker eine Schande. Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans hat bestürzt auf die Attacken und Anfeindungen gegen den Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby reagiert. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Montagausgabe) sagte Walter-Borjans, er sei "entsetzt über diese Angriffe". Der SPD-Politiker Diaby hatte nach den Schüssen auf sein Bürgerbüro in Halle an der Saale eine Morddrohung erhalten. Walter-Borjans sagte, Diaby sei "unglaublich engagiert für seine Heimatstadt Halle". Dass er "wegen seiner Hautfarbe angefeindet wird, ist eine Schande". Der SPD-Chef forderte "die Menschen in der Umgebung" auf, "gegen Hass und Gewalt aufzustehen und Karamba Diaby in Schutz zu nehmen". Eindringlich warnte Walter-Borjans vor den Konsequenzen solcher Straftaten. "Wenn man jetzt schweigt, wird sich diese hasserfüllte Stimmung weiter hochschaukeln", sagte er. Überall in Deutschland werde "doch schon längst überlegt, ob man sich noch öffentlich für unser Gemeinwesen engagieren soll, wenn man sich damit selbst und seine Angehörigen gefährdet". Wenn das so weitergehe, "verlieren wir diejenigen, die für eine stabile Demokratie unverzichtbar sind". Quelle: ots/Neue Westfälische

Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans hat bestürzt auf die Attacken und Anfeindungen gegen den Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby reagiert. In einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Montagausgabe) sagte Walter-Borjans, er sei "entsetzt über diese Angriffe".

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Foto: J.W.Vein / CC0 (via Pixabay)

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Der SPD-Politiker Diaby hatte nach den Schüssen auf sein Bürgerbüro in Halle an der Saale eine Morddrohung erhalten. Walter-Borjans sagte, Diaby sei "unglaublich engagiert für seine Heimatstadt Halle". Dass er "wegen seiner Hautfarbe angefeindet wird, ist eine Schande". Der SPD-Chef forderte "die Menschen in der Umgebung" auf, "gegen Hass und Gewalt aufzustehen und Karamba Diaby in Schutz zu nehmen".

Eindringlich warnte Walter-Borjans vor den Konsequenzen solcher Straftaten. "Wenn man jetzt schweigt, wird sich diese hasserfüllte Stimmung weiter hochschaukeln", sagte er. Überall in Deutschland werde "doch schon längst überlegt, ob man sich noch öffentlich für unser Gemeinwesen engagieren soll, wenn man sich damit selbst und seine Angehörigen gefährdet". Wenn das so weitergehe, "verlieren wir diejenigen, die für eine stabile Demokratie unverzichtbar sind".



Quelle: ots/Neue Westfälische
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