Foto: Pedro Ribeiro Simões / Flickr (CC BY 2.0)
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Lügen die Medien, wenn sie nicht sagen, woher Verdächtige oder Straftäter kommen, während im Internet Herkunft oder Religion desselben Täters oder Verdächtigen zu finden sind?

Die Nato-Erklärung sieht vor, dass die Bündnispartner ihre Verteidigungsausgaben bis zum Jahr 2024 auf zwei Prozent der jeweiligen Wirtschaftsleistung steigern.
Foto: Jobst Christian Höche

Linke kritisieren Aufrüstung in Zeiten der Corona-Krise

Nein. Wir diskriminieren einfach nicht. Woher jemand kommt, an was er glaubt, welche Hautfarbe er hat, spielt erst einmal keine Rolle. "Der Syrer" ist nicht per se straffälliger als "der Deutsche". Warum sollte man in der Berichterstattung diesen Zusammenhang zwischen Herkunft und krimineller Neigung unterstellen, indem man ihn betont - außer man möchte die Gesellschaft spalten in gut = deutsch, kriminiell = Flüchtling? Und wie weit geht diese Diskriminierung? Warum sagen wir dann nicht auch, wenn ein Österreicher einem Polen etwas klaut? Oder ein Münchner einen Berliner verprügelt? Weil es keine Rolle für das Verständnis der Tat spielt. Es kann Fälle geben, in denen das so ist.

Dann ist es unsere Aufgabe, uns damit auseinanderzusetzen und zu entscheiden. Das tun wir täglich. Das Argument kann nicht sein, die integrative Leistung, die im Pressekodex unter 12.1. festgelegt wurde, über Bord zu werfen, nur weil es andere tun - auch manche Behörden. Warum sollten wir die uns mit übertragene Verantwortung abgeben? Weil wir sonst als Lügner gelten? Aber ist es nicht besser, sich für eine Haltung zu verteidigen, die gut zu begründen ist, als Handlanger derer zu werden, deren Ziel soziale Spaltung ist?



Quelle: ots/Mittelbayerische Zeitung


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