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Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt will durchsetzen, dass mehr Frauen in Unternehmensvorständen sitzen: Sie fordert auch hier eine Quote.

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Die bereits vereinbarte 30-Prozent-Vorgabe für Aufsichtsräte in den größten börsennotieren Unternehmen hält sie für zu kurz gegriffen. Rundt verlangte im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen eine verpflichtende 30-Prozent-Quote für die Vorstände, also für die eigentlichen Schaltzentralen der Unternehmen. Das sei "dringend notwendig."

Rundt ist in diesem Jahr Vorsitzende der Gleichstellungs- und Frauenministerinnenkonferenz. In dieser Position will sie für ihr Vorhaben werben. "Ziel muss sein, die Quote auch für Vorstände zu haben", sagte die SPD-Politikerin mit Blick auf börsennotierte Unternehmen. "Seit Jahren wird die Wirtschaft aufgefordert. Das Ganze hat keinen Effekt auf freiwilliger Ebene."

Rundt ist sich bewusst, dass ihr Plan auf "erhebliche Widerstände" stößt, daher sei eine Frauenquote für Vorstände nicht kurzfristig umzusetzen. "Es ist eine Langstrecke, auf der man läuft", sagte Rundt. Aus Sicht der Ministerin "hängen zu viele noch in der alten Rollenvorstellung."



Quelle: NDR 1 Niedersachsen


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