Foto: Thomas Wolf / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)
 1-2 Minuten Lesezeit  240 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Das Volumen des zwischen den reichen und armen Bundesländern verteilten Finanzausgleichs ist nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" 2019 erstmals seit zehn Jahren gesunken. Wurden im Jahr 2018 noch 11,45 Milliarden Euro umverteilt, waren es im vergangenen Jahr nur noch 11,16 Milliarden. Das geht aus den vorläufigen Abrechnungszahlen des Bundesfinanzministeriums hervor, die der "NOZ" vorliegen. Zuletzt war der Betrag im Jahr 2009 rückläufig.

Das EU-weite Verbot kam erst 22 Jahre nachdem die Rattenstudie Hinweise auf die Gefahr geliefert hatte.
Foto: Erich Westendarp

Forscher fordern Konsequenzen aus Pestizidskandal

Größtes Geberland bleibt Bayern, das im letzten Jahr 6,70 Milliarden Euro einzahlte und damit so viel wie noch nie. Ein Jahr zuvor überwies Bayern 6,67 Milliarden. Der Beitrag des zweitgrößten Geberlandes Baden-Württemberg sank dagegen von 3,08 auf 2,44 Milliarden Euro. Dafür steuerten die beiden weiteren Geberländer Hessen und Hamburg mehr als im Jahr zuvor bei: Hessen zahlte 1,91 Milliarden nach zuvor 1,61 Milliarden ein, Hamburg 120 Millionen nach 83 Millionen.

Größtes Empfängerland ist erneut Berlin, das mit 4,33 Milliarden Euro allerdings etwas weniger als die 4,40 Milliarden aus dem Vorjahr erhielt. Milliardenbeträge flossen auch nach Sachsen mit knapp 1,18 Milliarden und nach Nordrhein-Westfalen mit 1,04 Milliarden. In Niedersachsen ist die Zuweisung erstmals seit sechs Jahren wieder gesunken - von 831 Millionen Euro auf 776 Millionen. Mecklenburg-Vorpommern hat ebenfalls weniger Geld erhalten und kassierte 517 Millionen Euro nach zuvor 538 Millionen. In Schleswig-Holstein blieb die Zuweisung fast konstant bei 230 Millionen Euro nach 235 Millionen im Vorjahr.



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
#mehrNachrichten
Der Green Deal sieht unter anderem vor, dass zehn Prozent der Land- und Meeresflächen in Europa unter strengen Schutz gestellt werden.

Milliardenschäden durch von der EU geplante Flächenstilllegungen

Die Wald- und Landbesitzer in Deutschland sprechen sich vehement gegen mögliche Flächenstilllegungen im Rahmen des von der Europäischen Union geplanten Green Deal aus. "Zehn Prozent...
In Zeiten der Wirtschaftserholung nach dem letztjährigen Pandemieschock darf man sich von üppigen Wachstumsraten nicht blenden lassen.
Foto: Nuno Alberto

Reise rückwärts: Die Konjunkturellen Entwicklung in China

Chinas Industrieproduktion ist im April um fast 10 Prozent gestiegen, die Einzelhandelsumsätze sind um knapp 18 Prozent in die Höhe geschnellt und die Anlageinvestitionen brummen mit 20 Prozent...
Back To Top