Freitag, 27 Nov 2020
Weiß oder schwarz zu sein, ist ein soziales Konstrukt.
Weiß oder schwarz zu sein, ist ein soziales Konstrukt. Foto: Olayinka Babalola
 1-2 Minuten Lesezeit  251 Worte im Text  vor 168 Tagen

Der Begriff der Rasse hat in Deutschland eine üble Karriere gemacht; auf ihn gründete die NS-Ideologie. Arier-Nachweise und Judensterne, Deportation und Vernichtung - das ganze Grauen beruhte auf der Idee, Rassen ließen sich auseinanderhalten. Es ist Zeit, davon auch im Grundgesetz Abschied zu nehmen, wie es in der französischen Verfassung vor zwei Jahren geschehen ist. Die Wissenschaft hat der Rassenlehre längst den Rücken gekehrt, weil die Übergänge zwischen Ethnien fließend sind, seitdem es Menschen gibt.

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Weiß oder schwarz zu sein, ist ein soziales Konstrukt. Barack Obama etwa sieht sich als Schwarzen, auch wenn er eine relativ helle Hautfarbe aufweist. Ihm das Schwarzsein abzusprechen, gehört zu den rassistischen Denkmustern, die in die Irre führen. Gleichwohl hat die Spaltung der USA seine Präsidentschaft überdauert. Aber auch Deutschland kennt trotz eindeutiger Gesetze Fälle von rassistischem Verhalten in Behörden und Unternehmen, Fußballstadien und U-Bahnen.

Artikel 3 des Grundgesetzes lautet: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden." Diese Worte beschrieben 1949 eine kraftvolle Abkehr von der NS-Ideologie. Der Satz verlöre nicht an Wucht, wenn das R-Wort heute ersatzlos gestrichen würde. Mit Abstammung, Sprache, Heimat und Herkunft ist genug gesagt.

Erstmals deutet sich eine Zwei-Drittel-Mehrheit an. Kanzlerin Angela Merkel und auch Innenminister Horst Seehofer haben sich offen gezeigt. Aber klar muss auch sein: Wenn der Begriff der Rasse aus dem Grundgesetz verschwindet, ist noch nicht der Rassismus besiegt.

Quelle: ots/Rheinische Post
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