Sonntag, 25 Okt 2020
Merkel bleibt nur die Notbremse: Die Länder müssen nun sicherstellen, dass bei einem Hochschnellen der Infektionszahlen, die Beschränkungen gleich wieder eingeführt werden.
Merkel bleibt nur die Notbremse: Die Länder müssen nun sicherstellen, dass bei einem Hochschnellen der Infektionszahlen, die Beschränkungen gleich wieder eingeführt werden. Foto: hafteh7 (via Pixabay)
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Es war eine Machtdemonstration des Föderalismus in Deutschland: Getrieben sicherlich von der Sehnsucht der Menschen nach mehr Freiheit, aber auch ganz klar von den Forderungen der regionalen Wirtschaft, preschen die Länderchefs voran. Merkel bleibt nur die Notbremse: Die Länder müssen nun sicherstellen, dass bei einem Hochschnellen der Infektionszahlen, die Beschränkungen gleich wieder eingeführt werden.

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Foto: pasja1000 / CC0 (via Pixabay)

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Bei allem Verständnis für den Willen zur Normalität zurückkehren zu wollen, sollte sich niemand von den aktuellen Zahlen täuschen lassen. Berlin und Brandenburg sind in der Corona-Krise bisher - wenn man so etwas überhaupt bei jedem einzelnen Schicksal sagen darf - relativ glimpflich davongekommen. Jeder muss aber wissen, dass die aktuellen Zahlen, die so viel Hoffnung auf eine Lockerung machen, etwa zwei Wochen alt sind.

Es kann also sein, dass die in den vergangenen Tagen und am gestrigen Mittwoch beschlossenen Erleichterungen für die Bevölkerung ein erhöhtes Infektionsgeschehen nach sich ziehen. Das wird man aber erst in zwei Wochen sehen. Die Macht ist groß, die die Ministerpräsidenten in diesen Tagen haben, ihre Verantwortung für ganz Deutschland aber auch.

Quelle: ots/Berliner Morgenpost
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