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Umstrittenes Wahlkampfvideo mit Laschet-Vertrautem "wird nicht genutzt"

Nach Angaben von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zieht die SPD ihr umstrittenes Wahlkampf-Video mit einem Vertrauten von Unionskandidat Armin Laschet vollständig aus dem Verkehr. "Der Kampagnenleiter hat mir berichtet, dass der Spot nicht genutzt wird", sagte Scholz im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Politik.
"Der Kampagnenleiter hat mir berichtet, dass der Spot nicht genutzt wird", sagte Scholz im Interview.
"Der Kampagnenleiter hat mir berichtet, dass der Spot nicht genutzt wird", sagte Scholz im Interview.
Foto: Dirk Vorderstraße / CC BY 2.0 (via Flickr)

Nach Angaben von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz zieht die SPD ihr umstrittenes Wahlkampf-Video mit einem Vertrauten von Unionskandidat Armin Laschet vollständig aus dem Verkehr. "Der Kampagnenleiter hat mir berichtet, dass der Spot nicht genutzt wird", sagte Scholz im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Zugleich trat Scholz massiven Vorwürfen entgegen, mit dem Spot würden religiöse Bekenntnisse für den Wahlkampf missbraucht. Die Lesart stimme nicht, "die SPD tritt immer für eine offene und tolerante Gesellschaft ein", sagte Scholz. Auf die Frage, warum seine Partei vor einem Christen wegen seines Glaubens warne, sagte Scholz: "Das tut niemand. Unser Land und auch ich sind vom christlichen Glauben geprägt."

In dem auch aus SPD-Reihen scharf kritisierten Film tauchen mehrere CDU-Politiker aus einer Matroschka-Puppe auf. "Wer Armin Laschet und die CDU wählt, wählt..." sagt eine Stimme dazu. Gezeigt wird auch eine Puppe mit dem Konterfei des Düsseldorfer Staatskanzleichefs und Laschet-Vertrauten Nathanael Liminski. Hier wird der Satz ergänzt mit "... erzkatholische Laschet-Vertraute, für die Sex vor der Ehe ein Tabu ist". Dies spielt auf eine lange zurückliegende Äußerung des bekennenden Katholiken an, die dieser als eine "persönliche Entscheidung" gerechtfertigt hatte. Die CDU hatte die SPD zum Verzicht auf den umstrittenen Wahlkampfspot aufgefordert.

Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung

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