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Sonntag, 29 Mär 2020
Angela Merkel
Angela Merkel Foto: EU2017EE / CC BY 2.0 (via Flickr)
 1 Minute Lesezeit  171 Worte im Text  vor 42 Tagen
Mehrheit der Deutschen will keinen vorzeitigen Merkel-Rücktritt. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich gegen einen vorzeitigen Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgesprochen. "Eine Mehrheit der Deutschen möchte, dass Angela Merkel bis zum regulären Wahltermin Kanzlerin bleibt", sagte Altmaier dem Bremer "Weser-Kurier" (Sonntagausgabe) in einem Interview. Der Minister nahm damit Stellung zu Spekulationen, Merkel solle vorzeitig ihren Platz im Kanzleramt räumen, damit sich der künftige CDU-Vorsitzende als Bundeskanzler einen Amtsbonus erarbeiten könne. Merkel hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sie erst zur Bundestagswahl im Herbst 2021 ihr Amt abgeben wolle. Im Gespräch mit dem "Weser-Kurier" forderte Altmaier zudem die möglichen Kandidaten für den Parteivorsitz zur Zurückhaltung auf. "Es ist jetzt nicht die Zeit für Ego-Trips", betonte er. Vielmehr sollten sich die Kandidaten "einvernehmlich auf ein Verfahren verständigen". Dabei sprach sich der Minister für ein schnelles Verfahren aus. "Deutschland kann sich gegenwärtig keine monatelangen personellen Auseinandersetzungen leisten", sagte Altmaier. Die CDU habe in den vergangenen drei Jahren den Fehler gemacht, sich viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu haben. Quelle: ots/Weser-Kurier

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich gegen einen vorzeitigen Rücktritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ausgesprochen. "Eine Mehrheit der Deutschen möchte, dass Angela Merkel bis zum regulären Wahltermin Kanzlerin bleibt", sagte Altmaier dem Bremer "Weser-Kurier" (Sonntagausgabe) in einem Interview.

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Foto: Joshua Hoehne / CC0 (via Unsplash)

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Der Minister nahm damit Stellung zu Spekulationen, Merkel solle vorzeitig ihren Platz im Kanzleramt räumen, damit sich der künftige CDU-Vorsitzende als Bundeskanzler einen Amtsbonus erarbeiten könne. Merkel hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, dass sie erst zur Bundestagswahl im Herbst 2021 ihr Amt abgeben wolle.

Im Gespräch mit dem "Weser-Kurier" forderte Altmaier zudem die möglichen Kandidaten für den Parteivorsitz zur Zurückhaltung auf. "Es ist jetzt nicht die Zeit für Ego-Trips", betonte er. Vielmehr sollten sich die Kandidaten "einvernehmlich auf ein Verfahren verständigen". Dabei sprach sich der Minister für ein schnelles Verfahren aus. "Deutschland kann sich gegenwärtig keine monatelangen personellen Auseinandersetzungen leisten", sagte Altmaier. Die CDU habe in den vergangenen drei Jahren den Fehler gemacht, sich viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt zu haben.



Quelle: ots/Weser-Kurier
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