Günter Krings
Günter Krings Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion / CC BY-SA
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In Deutschland lebende Türken, die sich der Hetze des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan gegen türkischstämmige Bundestagsabgeordnete anschließen, müssen mit Konsequenzen der Ausländerbehörden rechnen.

Man hätte das viel früher vorbereiten können und müssen", sagte Landsberg
Foto: Alfred Derks

Lockerungen für Geimpfte bundeseinheitlich regeln

"Wer sich als ausländischer Staatsbürger in Deutschland dieser Hetze Erdogans anschließt, muss sich fragen, ob er bei uns noch gut aufgehoben ist", sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Günter Krings (CDU), der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).

"Wer so denkt und redet, hat sich in dieses Land und seine Rechtsordnung eben nicht integriert. Und dieser Umstand muss natürlich auch bei Entscheidungen über Aufenthaltstitel berücksichtigt werden", warnte Krings.

Kontext:

Der Bundestag hatte die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915 als Völkermord eingestuft und damit hasserfüllte Reaktionen Erdogans und vieler Türken ausgelöst. Die elf türkischstämmigen Parlamentarier, die im Bundestag nicht gegen die Armenien-Resolution gestimmt hatten, sehen sich und ihre Familien seitdem massiven Bedrohungen und Beleidigungen ausgesetzt.



Quelle: ots/Rheinische Post


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