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Die SPD will ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice im Gesetz festschreiben. Vielerorts haben Unternehmen und Beschäftigte dazu bereits Vereinbarungen getroffen, wenn sich beide davon Vorteile versprechen. Ein Rechtsanspruch droht dieses Gefüge aus der Balance zu bringen.

"Die CDU hat angesichts der Pandemie eine ideologische Grundposition über Bord geworfen, an der sie noch 2013 die Sondierungen mit den Grünen scheitern ließ"
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Trittin sieht neue Schnittmengen mit CDU und CSU

Mobiles Arbeiten von unterwegs oder Arbeiten im Homeoffice sind gute Möglichkeiten, berufliche und private Anforderungen miteinander in Einklang zu bringen. Die Unternehmen profitieren so von zufriedeneren Mitarbeitern, steigern ihre Attraktivität als Arbeitgeber und können Produktivitätsvorteile bewahren oder vergrößern – vorausgesetzt, die betrieblichen Abläufe werden nicht gestört.

Unternehmenskultur ist entscheidend

Und darin liegt die Krux eines Rechtsanspruchs: Viele Tätigkeiten sind aufgrund des Aufgabenprofils an einen konkreten Arbeitsort gebunden. Oft hängt es aber auch von der Arbeitskultur des Unternehmens und damit von den Menschen ab, ob sich das flexible Arbeiten räumlich und zeitlich in die Arbeitsprozesse integrieren lässt.

Konflikte vor Arbeitsgerichten drohen

Bei einem freiwilligen Ausbalancieren des Machbaren werden diese Aspekte momentan richtig gewichtet – bei einem Rechtsanspruch ist dies fraglich. Stattdessen drohen Konflikte auf betrieblicher Ebene, die schnell vor den Arbeitsgerichten landen können. Dann entscheiden die Richter, was organisatorisch sinnvoll ist und was nicht. Doch die Art und Weise, wie Arbeitsprozesse organisiert sind, liegt allein in der unternehmerischen Verantwortung und darf nicht gesetzlich geregelt werden.



Quelle: IW Köln
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