"Bei einem positiven Testergebnis müssen die Betroffenen schnellstmöglich informiert werden und nicht zwei Wochen warten - andernfalls wird die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt."
"Bei einem positiven Testergebnis müssen die Betroffenen schnellstmöglich informiert werden und nicht zwei Wochen warten - andernfalls wird die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt." Foto: Heinrich-Böll-Stiftung / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)
 1 Minute Lesezeit  158 Worte im Text  vor 241 Tagen

Der Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Anton Hofreiter, hat den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) wegen dessen Teststrategie scharf kritisiert. "Die aktuelle Testpanne in Bayern zeigt: Söder schießt mit seinem Aktionismus und einiger Selbstüberschätzung oft über das Ziel hinaus. Das Angebot von Tests für alle, etwa an Autobahnraststätten, war offenbar schlecht vorbereitet und hat die Behörden überfordert", sagte der Grünen-Spitzenpolitiker der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).

Von den insgesamt 59 im Bußgeldkatalog aufgeführten Tatbeständen entsprächen auch bei großzügiger Auslegung nur noch neun Tatbestände den Regelungen der aktuellen Verordnung.
Foto: Alexandra Koch

Schulen brauchen Planungssicherheit

Weiter erklärte Hofreiter: "Bei einem positiven Testergebnis müssen die Betroffenen schnellstmöglich informiert werden und nicht zwei Wochen warten - andernfalls wird die Gesundheit vieler Menschen aufs Spiel gesetzt."

Söder müsse nun schleunigst dafür sorgen, dass die Betroffenen und vor allem auch mögliche Kontaktpersonen informiert und alle Fehler behoben werden. Hofreiter: "Gerade jetzt in der Krise kommt es doch auf das Vertrauen der Bevölkerung in die staatlichen Institutionen und Entscheidungen an. Das darf nicht verspielt werden." Söder sei in der Pflicht, so Hofreiter, "die politische Verantwortung für dieses Chaos zu übernehmen".

Quelle: ots/Rheinische Post
#mehrNachrichten
Back To Top