Das Bundesviertel in Bonn
Das Bundesviertel in Bonn Foto: Wolkenkratzer / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)
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Die Aufteilung des Regierungssitzes auf Bonn und Berlin wird den Steuerzahler im laufenden Haushaltsjahr schätzungsweise 7,47 Millionen Euro kosten.

In der Tendenz lässt sich das heute schon ablesen: ESG-Investments kommen recht gut durch die Coronakrise.
Foto: AbsolutVision

Das "S" von ESG im Blick

Das geht aus dem Teilungskostenbericht 2015 der Bundesregierung hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe) vorliegt. Demnach gehen die Kosten gegenüber dem Haushaltsjahr 2014 um rund 239.000 Euro zurück.

Von den rund 18.000 Stellen in den Ministerien entfallen 11.500 auf die Hauptstadt, 6500 sind noch in Bonn. Im Jahr 2000 war das Verhältnis zwischen den beiden Städten noch umgekehrt.

Auffallend ist, dass die Ministerialbeamten wieder deutlich mehr reisen. In diesem Jahr verschlingt die Pendelei zwischen den beiden Städten rund 4,7 Millionen Euro - laut Bericht ein Plus von circa 402.000 Euro oder 9,3 Prozent. Insgesamt 22.300 Reisen sind für das laufende Jahr eingeplant, obwohl sich alle Ressorts dazu verpflichtet hatten, stärker auf Videokonferenzen zu setzen. Spitzenreiter bei den Reisen sind die Mitarbeiter des Bundesverteidigungsministeriums mit 4200 Reisen für 950.000 Euro, gefolgt von den Beschäftigten des Entwicklungshilfeministeriums mit gut 2400 Reisen für 593.000 Euro und den Mitarbeitern des Forschungs- und Bildungsministeriums mit 1950 Reisen für 450.000 Euro.



Quelle: ots/Rheinische Post


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