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Die Bewerbungsphase ist beendet und der Zustrom war enorm: Über 400 Frauen aus ganz Deutschland haben sich als erste deutsche Astronautin beworben. Nun werden die Bewerbungen ausgewertet. Unternehmen sind aufgerufen, die Mission zu unterstützen.

Man hätte das viel früher vorbereiten können und müssen", sagte Landsberg
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Am 30. April endete die Bewerbungsphase für die erste deutsche Astronautin. Insgesamt 408 Bewerbungen von Frauen aus ganz Deutschland sind bei der Initiatorin der Kampagne, Claudia Kessler, eingegangen. Im Vergleich zur letzten ESA-Ausschreibung von 2008 warfen damit knapp 100 Bewerberinnen mehr ihren Hut in den Ring. 2008 hatten sich 310 Frauen aus Deutschland beworben.

"Nur die Beste der Besten kann Astronautin werden. Der Blick in die Unterlagen der Bewerberinnen zeigt, dass die große Mehrheit der Anwärterinnen beeindruckend hoch qualifiziert ist. Damit hat das Projekt bereits bewiesen: Es gibt sie, die hochqualifizierten Frauen im naturwissenschaftlich-technischem Bereich. Noch dazu sind diese Frauen bereit, sich einer außergewöhnlichen Herausforderung zu stellen. Umso mehr freuen wir uns über diesen großen Zulauf", so Kessler.

Die Bewerbungen werden nun im Rahmen einer Vorauswahl durch HE Space, einem Personaldienstleister für Fachkräfte für die Luft- und Raumfahrt, ausgewertet. Noch in diesem Monat folgen die ersten Vorstellungsgespräche. Durch die hohe Zahl der Bewerberinnen wird der Vorauswahlprozess mehr Zeit als geplant in Anspruch nehmen.

Sponsoren-Suche gestartet

Potenzielle Sponsoren sind nun aufgerufen, die Mission zu unterstützen. "Wir haben in den vergangenen Wochen einen überwältigenden Zuspruch erfahren. Aber nun müssen auf Worte Taten folgen. Wir können das Projekt nur mit der Unterstützung von Sponsoren stemmen und freuen uns über jedes Unternehmen, das bereit ist, mit uns Geschichte zu schreiben", sagt Kessler.

Am 02. Juni wird Claudia Kessler auf der ILA Berlin Air Show an einer Podiumsdiskussion u.a. mit Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Koordinatorin der Bundesregierung für die deutsche Luft- und Raumfahrt, teilnehmen. Von diesem Zeitpunkt an können auch Interviews mit Bewerberinnen der engeren Auswahl vereinbart werden. Im Anschluss werden die aussichtsreichsten Kandidatinnen in einem offiziellen Auswahlverfahren mit psychologischen und medizinischen Tests auf ihre Fähigkeiten getestet.



Quelle: ots/HE Space Operations


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