Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt.
Der Coradia iLint ist weltweit der erste Personenzug, der mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird, die elektrische Energie für den Antrieb erzeugt. Foto: Erich Westendarp
 1-2 Minuten Lesezeit  222 Worte im Text  vor 231 Tagen

Der Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland kann nach Auffassung von EWE-Chef Stefan Dohler nur gelingen, wenn gleichzeitig Erneuerbare ausgebaut werden. Das sagte Dohler im Vorfeld des Treffens am Dienstag (3.11.) des niedersächsischen Wasserstoffnetzwerks im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Schauspielerin bewegt sich "meistens in gebückter Haltung", lernt aber auch Texte von Beckett.
Foto: Stefan Brending / CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons)

Durch Corona so viel Zeit wie noch nie im Garten verbracht

Einen verstärkten Ausbau der Erneuerbaren gibt es laut Dohler allerdings nur dann, wenn die Bevölkerung umdenkt. "Gerade erst an diesem Montag hat es wieder Proteste gegen einen Atommülltransport gegeben. Wenn wir die vermeiden wollen, müssen wir akzeptieren, dass mehr Windräder in der Landschaft stehen und Leitungen gebaut werden, um den Strom zu verteilen", betonte Dohler und ergänzte: "Wenn wir in einem grünen Umfeld mit einer hohen Wirtschaftsleistung leben wollen, dann gehört eine sichtbare Infrastruktur dazu." Das bedeute auch, dass der Einzelne möglicherweise zurückstecken müsse.

Unter anderen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier setzt in der Stahlindustrie auf den Einsatz von Wasserstoff, um die Produktion klimaneutral zu gestalten. Der Oldenburger Energiedienstleister EWE hat bereits eine Kooperation mit Stahlhersteller ArcelorMittal unterzeichnet, um die Stahlproduktion in Bremen mit grünem Wasserstoff zu realisieren. Mit dem deutsch-niederländischen Gasnetzbetreiber Gasunie werden die Oldenburger am heutigen Dienstag, 3.11., einen weiteren Kooperationsvertrag unterzeichnen, um die Integration von Wasserstoff in die Gasinfrastruktur zu ermöglichen, den nordwesteuropäischen Wasserstoffmarkt weiterzuentwickeln und unter anderem die Bremer Produktion an den Gasspeicher Huntorf anzuschließen, so EWE-Vorstandschef Dohler.

Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
#mehrMagazin
Schauspielerin bewegt sich "meistens in gebückter Haltung", lernt aber auch Texte von Beckett.
Foto: Stefan Brending / CC BY-SA 3.0 DE (via Wikimedia Commons)

Durch Corona so viel Zeit wie noch nie im Garten verbracht

Schauspielerin Dagmar Manzel (62) hat wegen der coronabedingten Einschränkungen des Kulturbetriebs so viel Zeit wie noch nie in ihrem Garten verbracht. "Es werden jetzt ja schon wieder Vorstellungen abgesagt, da...
Back To Top