Donnerstag, 02 Jul 2020
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Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor einer gesetzlichen Überregulierung für Systeme künstlicher Intelligenz im digitalen Handel. Datenschutz-Bestimmungen zum Einsatz künstlicher Intelligenz dürften nicht zum Wettbewerbsnachteil für europäische Unternehmen werden, heißt es in einem Positionspapier des Verbands, das der "Neuen Osnabrücker Zeitung" exklusiv vorliegt.

Thorsten Schäfer-Gümbel
Foto: Martin Kraft / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Das Böse-Reiche-Gesetz

Am Mittwoch (19. 2.) will die Europäische Kommission ein Digitalpaket vorstellen, das speziell den Umgang mit künstlicher Intelligenz regelt. Vor diesem Hintergrund sagt der stellvertretende HDE-Hauptgeschäftsführer Stephan Tromp: "Wir brauchen keine neue Spezialgesetzgebung für die digitale Welt."

Nach Ansicht des Verbands sind die Verbraucher durch den bestehenden Rechtsrahmen hinreichend geschützt, der Datenschutz dürfe für den Handel keinen Nachteil darstellen. "Daten von hoher Qualität sind die unverzichtbare Grundlage für den Einsatz von künstlicher Intelligenz", erklärte Tromp und forderte "ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen dem Datenschutz für die Verbraucher und den Interessen der Unternehmen an den Daten ihrer Kunden".



Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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