Fotos: Fraunhofer CBP Leuna, Germany
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Audi verzeichnet einen weiteren Erfolg bei der Entwicklung nachhaltiger, synthetischer Kraftstoffe: Der Kooperationspartner Global Bioenergies hat die erste Charge Audi e-benzin hergestellt.

Im Erzbistum Köln hat Kardinal Rainer Woelki die dortige Studie einer Münchner Rechtsanwaltskanzlei zum Umgang der Bistumsleitung mit sexuellem Missbrauch wegen angeblicher methodischer Mängel unter Verschluss genommen und den Kölner Strafrechtler Björn Gercke mit einem neuen Gutachten beauftragt.
Foto: Liane Metzler

Historiker bezweifelt Wert juristischer Missbrauchs-Studien

Audi e-benzin wird synthetisch und erdölunabhängig hergestellt. Es besteht zu 100 Prozent aus Isooktan und weist somit eine hervorragende Klopffestigkeit von ROZ 100 auf. Audi e-benzin ist schwefel- und benzolfrei und verbrennt daher sehr sauber. Es handelt sich somit um einen hochwertigen Kraftstoff, der es erlaubt, Motoren höher zu verdichten und damit die Effizienz zu steigern. Audi wird den neuen Treibstoff in Labors und Versuchsmotoren testen. Mittelfristig will die Marke zusammen mit Global Bioenergies den Prozess so modifizieren, dass er ohne Biomasse auskommt - dann genügen Wasser, Wasserstoff, CO2 und Sonnenlicht.

Bild Produktion

Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Produktentwicklung der AUDI AG, betont, dass sich Audi bei der Entwicklung CO2-neutraler, nicht-fossiler Kraftstoffe breit aufgestellt hat: "Global Bioenergies hat bewiesen, dass auch das Herstellungsverfahren für Audi e-benzin funktioniert - das ist ein großer Schritt in unserer Audi e-fuels-Strategie." So stellt Audi in industriellem Maßstab bereits synthetisches e-gas in größeren Mengen für seine Kunden her. Weitere Forschungsprojekte mit verschiedenen Partnern befassen sich mit Audi e-ethanol, Audi e-diesel und Audi e-benzin.

Die Global Bioenergies S.A. betreibt im französischen Pomacle bei Reims eine Pilotanlage zur Herstellung von Isobuten, dem Grundstoff von Audi e-benzin. Es entsteht hier nicht wie üblich aus Erdöl, sondern aus nachwachsenden Rohstoffen. Ein weiterer Projektpartner ist das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CPB) in Leuna (Sachsen-Anhalt). Hier wandeln Forscher das gasförmige Isobuten mithilfe von Wasserstoff in flüssiges Isooktan um. Global Bioenergies errichtet im Fraunhofer-Zentrum eine Demonstrationsanlage, die ab 2016 größere Mengen produzieren soll.



Quelle: Audi


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