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Berlin (ots) - Mit einer festlichen Abendveranstaltung im Deutschen Historischen Museum DHM) in Berlin ehrt die Branchenzeitschrift "medium magazin" am Montagabend, 23. Februar, zum elften Mal die "Journalisten des Jahres".

Nach Angaben vom Nachmittag hat aber zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Gefährdung des Landesregierungschefs bestanden.
Foto: Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 de (via Wikimedia Commons)

Schutzmaßnahmen für Laschet nach Sicherheitspanne

Die Auszeichnung "Journalistin des Jahres 2014" geht an Golineh Atai, ARD-Korrespondentin in Moskau. In der Jurybegründung dazu heisst es: "Golineh Atai hat es geschafft, in der seit über einem Jahr andauernden Debatte über die Ukraine-Krise eine herausragende Berichterstattung zu bieten. Der Russland-Korrespondentin der ARD gelingt es, keine vorgefertigte Meinung zu reproduzieren. Sie bleibt immer genau, erklärt sich, wenn sie etwas nicht beantworten kann, zeigt außergewöhnliches Einfühlungsvermögen im Umgang mit ihren Interviewpartnern. Sie ist fair und präzise, stellt sich der Kritik, ist souverän im Umgang mit Hassbloggern und Meinungsagenten."

Für sein Lebenswerk wird postum der im vergangenen Jahr plötzlich verstorbene FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher geehrt.

Zu den weiteren Preisträgern, die die rund 80köpfige Jury in 10 Kategorien gekürt hat und die heute Abend ausgezeichnet werden, gehören:

Kurt Kister (Süddeutsche Zeitung), Giovanni di Lorenzo (Die Zeit), Jan-Eric Peters (Die Welt N24), Stephan-Andreas Casdorff, Lorenz Maroldt (Tagesspiegel), Michael Bröcker (Rheinische Post), Uwe Vetterick (Sächsische Zeitung), Georg Mascolo, (Rechercheverbund NDR/WDR/SZ), Katja Gloger (Stern), Markus Beckedahl (netzolitik.org), Bastian Obermayer (Süddeutsche Zeitung), Jan Böhmermann (ZDFneo), Jörg Thadeusz (rbb), Marc Bauder (bauderfilm - der "Erfinder" der Lichtgrenze), Moritz Müller-Wirth (Die Zeit), Amrai Coen / Malte Henk (Die Zeit), Annette Ramelsberger (Süddeutsche Zeitung), Christoph Reuter (Der Spiegel), Julius Tröger (Berliner Morgenpost), David Schraven (Correctiv), Juliane Leopold (Buzzfeed Deutschland).

Der Preis als "Redaktion des Jahres" geht an das Team des Sportmagazins "11 Freunde". Zudem werden zwei Sonderpreise verliehen an die beiden Journalistenvereinigungen "Reporter ohne Grenzen" und "hate poetry" .

Die undotierte Auszeichnung "Journalisten des Jahres" wird seit 2004 im Auftrag von "medium magazin" jährlich von einer rund 80köpfigen Jury aus prominenten Medienexperten und Journalisten vergeben. Preisträger waren zuletzt 2013 u.a. Marcel Rosenbach und Holger Stark ("Der Spiegel") für Ihre Berichte über die NSA-Affaire.

Die Festveranstaltung zur persönlichen Preisverleihung an die ersten drei Gewinner pro Kategorie findet traditionell zu Beginn des darauf folgenden Jahres in Berlin statt. Die exklusive Feier ist auf 100 Personen begrenzt. Die diesjährige Preisverleihung der "Journalisten des Jahres" wird unterstützt von der Otto Group und der Metro Group.

Quelle: medium magazin


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