Donnerstag, 13 Aug 2020
Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im Frauengefängnis im niedersächsischen Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin.
Dijana P. (32) lebt seit elf Jahren im Frauengefängnis im niedersächsischen Vechta. Sie macht dort eine Ausbildung zur Köchin. Foto: ZDF / Ralf Heinze
 1 Minute Lesezeit  184 Worte im Text  Vor mehr als einem Jahr

Knapp sechs Prozent aller Inhaftierten in Deutschland sind Frauen. Für die "37°"-Dokumentation "Frauen im Knast: Zwischen Hoffnung und Koller" am Dienstag, 21. März 2017, 22.15 Uhr, im ZDF haben die beiden Autorinnen Ulrike Schenk und Frauke Siebold über ein knappes Jahr lang das Frauengefängnis in Vechta besucht.

Andreas Scheuer
Foto: BM für Verkehr und digitale Infrastruktur / CC BY-ND 2.0 (via Flickr)

Neue Ungereimtheiten um Scheuers Maut-Niederlage

Sie porträtieren Dijana, die seit elf Jahren im Gefängnis sitzt und Köchin werden will, Melanie, die ihren Drogenentzug bei Gefängnisarzt Dr. Karlheinz Keppler macht, und Axana, die einen Mord in Auftrag gegeben haben soll.

Dijana hat eine lebenslange Haftstrafe wegen Raubmordes bekommen. Mit 21 Jahren kam sie in den Knast, heute ist sie 32. In Vechta macht sie eine Ausbildung zur Köchin, die ihr eine Perspektive für die Zukunft bieten soll. Die 29-jährige Melanie sitzt wegen Beschaffungskriminalität für ihre Drogensucht. 60 bis 70 Prozent der inhaftierten Frauen haben ein Suchtproblem. Viele von ihnen sind wie Melanie, deren Vater Alkoholiker war, familiär vorbelastet. Nur noch ihr Bruder steht ihr zur Seite. Die Dokumentation stellt auch Karlheinz Keppler (65) vor, der seit 25 Jahren im Frauengefängnis arbeitet und mit Leib und Seele Gefängnisarzt ist.



Quelle: ZDF


#mehrMagazin
Es wird höchste Zeit, dass die Streamingdienste rechtsextreme Musik aus ihrem Angebot nehmen.
Foto: Charles Deluvio

Rechtsextreme Musik bei Streamingdiensten

Musik-Streaminganbieter wie Spotify, Apple oder Amazon haben Bands im Angebot, die der Verfassungsschutz als rechtsextrem einstuft. Das bestätigte die Behörde auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker...
Der Erfolg der App hängt davon ab, wie viele Menschen bereit sind, diese aktiv zu nutzen.
Foto: App Screenshot

Corona-Warn-App: Auf das Vertrauen kommt es an

Die Lage sei "dynamisch", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn zu Beginn der rasanten Corona-Ausbreitung in Deutschland in fast jedes Mikrophon, vor das er trat. Manchmal sagte er: "sehr, sehr...
Varta sei offen für Partnerschaften auch mit Autoherstellern, die bislang ihre Batteriezellen ausschließlich von asiatischen Herstellern beziehen.
Foto: Spielvogel / CC0 (via Wikimedia Commons)

Varta will auch Batteriezellen für Elektroautos bauen

Die Varta AG aus dem schwäbischen Ellwangen, Weltmarktführer für Hörgeräte- und Kopfhörerbatterien, will künftig auch Elektroautos ausrüsten. "Für die nächste Generation der E-Mobilität sind...
Es gibt in dem Museum auch Bilder des nationalsozialistischen Malers Wilhelm Emil "Elk" Eber
Foto: Alois Schiesser / Gemeinfrei (via Wikimedia Commons)

Bei Karl May geht es um einen Kulturkampf

Was wird aus dem Karl-May-Museum in Radebeul bei Dresden? Seit dem plötzlichen Rücktritt seines Direktors Martin Wacker im Mai wird um den Kurs des Hauses gestritten. Zugleich geht es um mehr. Das...
Valie Export schätzt in diesem Zusammenhang vor allem die #MeToo-Bewegung als verdienstvoll ein.
Foto: Manfred Werner / CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Corona-Krise zeigt Benachteiligung der Frauen

Männer und Frauen sind noch immer nicht wirklich gleichberechtigt. Das moniert die österreichische Künstlerin Valie Export. "Die Frauen sind sicher inzwischen freier geworden, auch fordernder und...
Rezos Video taugt als Unterrichtseinheit für jede Journalistenschule.
Foto: Rewinside / CC BY 3.0 (via Wikimedia Commons)

Blaue Haare und gute Argumente

Es lassen sich viele Gründe finden, Rezos jüngsten massenhaft geklickten Youtube-Beitrag nicht ernstzunehmen. Aber sie sind allesamt falsch. Ja, er hat im Europawahlkampf vor einem Jahr mit seinem...
Wenn die angezeigten Bewertungen gar nicht von echten Nutzern stammen, inhaltlich beeinflusst sind oder durch die Portale verzerrend gefiltert werden, können Verbraucher getäuscht.
Foto: Julie McMurry

Unseriöse Nutzerbewertungen: Bundeskartellamt fordert mehr Verantwortung der Internetportale

Das Bundeskartellamt fordert von Internetportalen, dass sie mehr Verantwortung für die von ihnen dargestellten Nutzerbewertungen übernehmen. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Sektoruntersuchung...
Back To Top