Foto: Day Donaldson / Flickr (CC BY 2.0)
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Fast täglich beschäftigt die Terrororganisation, die sich selbst "Islamischer Staat" nennt, Journalisten: Ob nach dem Terror in Paris, der Diskussion um Fluchtursachen vieler Iraker und Syrer oder zum Beispiel wenn ein 15 Jahre altes Mädchen einem Bundespolizisten ein Messer in den Hals rammt wie am vergangenen Freitag.

Profitstreben und Pflege vertragen sich nicht gut. Gespart wird am Menschen.
Foto: Mufid Majnun

Ein krankes System: Die Pflege-Branche ist selbst ein Pflegefall

Auf der ganzen Welt verbreitet der Islamische Staat mittlerweile seine brutale Botschaft des Terrors. Klassische Medien wie TV-Sender und Zeitungen braucht die Terrororganisation dazu längst nicht mehr. Die Medien haben ihre Rolle als alleiniger Vermittler längst verloren. Umso mehr stellt sich die Frage: Wie gehen Medien mit dem IS um?

Das Medienmagazin "Zapp" widmet dieser Frage seine aktuelle Sendung am Mittwoch, 9. März, ab 23.20 Uhr mit neu geschnittenen Beiträgen aus verschiedenen Sendungen. "Zapp" beobachtet die Auswirkungen der Taten des IS auf die Medien schon lange. Seit der grausamen Enthauptung von James Foley und Steven Sotloff 2014 sind die IS-Gebiete zu journalistischen No-Go-Areas geworden. Die notwendige Vorsicht hat Folgen für die Berichterstattung. Statt auf eigene Bilder müssen Sender auf Material vom IS selbst zurückgreifen. Mühsam wird versucht dieses moderativ und im Text einzuordnen und ihrer Macht zu berauben. Ein schwieriges Geschäft. Viele der Videos sind darüber hinaus inszeniert. Doch dies zu enttarnen ist mühsam. Zahlreiche Redaktionen beschäftigen dafür inzwischen Spezialisten, die versuchen das Material einzuschätzen und Fälschungen aufzuklären, bevor sie über den Sender gehen.

In der Sendung wird der Journalist und IS-Kenner Georg Mascolo im Gespräch mit Inka Schneider die Möglichkeiten und auch Grenzen einer solchen Berichterstattung diskutieren.

Mehr Informationen zur Sendung unter www.NDR.de/zapp



Quelle: ots/NDR


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