#zeitfokus.

Sonntag, 29 Mär 2020
Foto: Tim Wang / CC BY-SA 2.0 (via Flickr)
 1 Minute Lesezeit  175 Worte im Text  vor 43 Tagen
VW-Dieselskandal. Wie werden sich jetzt wohl die betroffenen VW-Dieselfahrer fühlen? Vermutlich so, als wenn sie kurz vor der Ankunft an ihrem Urlaubsziel mit dem Auto wegen eines Motorschadens liegenbleiben. Welch ein Ärger! Der Dieselskandal ist nun schon fünf Jahre her - und immer noch nicht aufgearbeitet. Millionen Autofahrer wurden durch die Manipulationen der VW-Ingenieure an der Motorsteuerung hintergangen. Sie waren zu Recht wütend, weil ihr Fahrzeug nun weniger wert ist. Es wäre eine Selbstverständlichkeit gewesen, sie zu entschädigen - so wie es in den USA der Fall war. Doch in Deutschland spielen die VW-Manager auf Zeit und lassen nun eine Vergleichsverhandlung platzen. VW erwirbt sich mit dieser windigen Strategie keine Sympathien. Erstens, weil die 2000 Euro ohnehin nicht mehr als ein Trostpflaster sind und schon gar nicht an die Entschädigungszahlungen in den USA heranreichen. Zweitens, weil alle anderen vom Dieselskandal betroffenen VW-Kunden, die sich nicht den Vergleichsverhandlungen angeschlossen haben, leer ausgehen. VW verdient Milliarden, könnte sich also mehr leisten. So aber bleibt das Image angekratzt, eine große Chance wurde verpasst. Quelle: ots/Westfalen-Blatt

Wie werden sich jetzt wohl die betroffenen VW-Dieselfahrer fühlen? Vermutlich so, als wenn sie kurz vor der Ankunft an ihrem Urlaubsziel mit dem Auto wegen eines Motorschadens liegenbleiben. Welch ein Ärger!

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Ruf der Wildness

Der Dieselskandal ist nun schon fünf Jahre her - und immer noch nicht aufgearbeitet. Millionen Autofahrer wurden durch die Manipulationen der VW-Ingenieure an der Motorsteuerung hintergangen. Sie waren zu Recht wütend, weil ihr Fahrzeug nun weniger wert ist. Es wäre eine Selbstverständlichkeit gewesen, sie zu entschädigen - so wie es in den USA der Fall war. Doch in Deutschland spielen die VW-Manager auf Zeit und lassen nun eine Vergleichsverhandlung platzen.

VW erwirbt sich mit dieser windigen Strategie keine Sympathien. Erstens, weil die 2000 Euro ohnehin nicht mehr als ein Trostpflaster sind und schon gar nicht an die Entschädigungszahlungen in den USA heranreichen. Zweitens, weil alle anderen vom Dieselskandal betroffenen VW-Kunden, die sich nicht den Vergleichsverhandlungen angeschlossen haben, leer ausgehen. VW verdient Milliarden, könnte sich also mehr leisten. So aber bleibt das Image angekratzt, eine große Chance wurde verpasst.



Quelle: ots/Westfalen-Blatt
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