Foto: Palobserver / Gemeinfrei (via Wikimedia Commons)
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Der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern gerät in den US-Präsidentschaftswahlkampf. Während die Demokraten als besonders kritisch gegenüber dem jüdischen Staat gelten, setzt Donald Trump auf einen pro-israelischen Kurs. Damit will er seine Stammwähler bei den Evangelikalen binden.

Erwartungsgemäß hat der amtierende Präsident bereits in der Wahlnacht damit begonnen, Zweifel an Briefwahlstimmen sowie dem amtlichen Endergebnis zu säen, und den Sieg faktisch für sich in Anspruch genommen.
Foto: Obi Onyeador

Auf Messers Schneide

Nach den Niederlagen bei den Gouverneurswahlen in den eher republikanischen Bundesstaaten Kentucky und Louisiana ist Trump nervöser geworden. Ob die Nahost-Politik das passende Feld ist, um in den USA Stimmen zu holen, scheint fraglich.

Der umstrittene Vorstoß hat aber auch sein Gutes, weil er den Blick auf die Wirklichkeit lenkt - und zwar ganz unabhängig davon, ob man eine Zwei-Staaten-Lösung noch für machbar hält oder nicht. Denn selbst in diesem für die Palästinenser vielleicht besten Fall würden die großen israelischen Siedlungsblöcke im Westjordanland bleiben.

Die Palästinenser werden nie mehr das bekommen, was sie hätten bekommen können. Diese Einsicht fällt schwer. Aber sie ist Voraussetzung dafür, dass der Friedensprozess noch einmal beginnt.



Quelle: ots/Westfalen-Blatt
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