#zeitfokus.

Samstag, 30 Mai 2020
Foto: wgbieber / CC0 (via Pixabay)
 1-2 Minuten Lesezeit  272 Worte im Text  vor 227 Tagen

Dauerkarten sind an vielen Standorten der Fußball-Bundesliga heiß begehrt. Die Vorteile für den Fan liegen auf der Hand: Die Abos sind im Vergleich zum Einzelticket stark vergünstigt, vor allem aber bieten sie eine Zutrittsgarantie für ausverkaufte Topspiele. Einmal in der Hand, kann das Abo von Saison zu Saison verlängert werden. Das ist bequem und schafft Planungssicherheit. Für die Vereine bietet der jährliche Dauerkartenverkauf eine millionenschwere Einnahmequelle.

Die Fregatte Hessen in Wilhelmshaven
Foto: C.Kellner / CC BY 2.0 (via Wikimedia Commons)

Erst klar Schiff machen

Was Vereinen und Fans aber bewusst sein muss: Eine Dauerkarte stellt eine Verpflichtung dar. Jede verkaufte Jahreskarte bedeutet automatisch weniger Tageskarten. Leere Plätze bei offiziell ausverkauften Spielen sind daher ein Schlag ins Gesicht aller potenziellen Stadiongänger ohne Dauerkarte. Am Spieltag unpässlich zu sein ist kein Problem, doch der Weiterverkauf des dann freien Tickets (zum Originalpreis) sollte selbstverständlich sein. Allzu oft passiert genau das nicht.

Eine Kündigung der Dauerkarte durch die Vereine in solchen Fällen ist jedoch keine nachhaltige Lösung. Auch Nachrücker fangen irgendwann an, Spiele zu verpassen. Viel mehr sind die Vereine in der Pflicht: Sie müssen es Fans deutlich erleichtern, ihre Tickets temporär abzugeben. Im US-Sport können Fans dies schon seit Jahren schnell und unkompliziert über zentrale Online-Portale erledigen. Dabei wird die Jahreskarte nach dem Verkauf für das einzelne Spiel gesperrt, der Käufer erhält ein Ersatz-Ticket per E-Mail. So können Tickets noch kurz vor Spielbeginn erworben und genutzt werden. Das System hat sich etabliert.

Die Bundesliga ist davon noch ein Stück entfernt. Zwar bieten immer mehr Vereine einen Online-Zweitmarkt an, doch vielen Fans sind diese Angebote unbekannt oder zu kompliziert. Es ist wie so oft: Bei digitalen Lösungen tut man sich in der Bundesrepublik schwer.



Quelle: ots/Rheinische Post
#mehrGesellschaft
Zu Hochmut oder Leichtsinn besteht aber weiterhin nicht der geringste Anlass. Das Virus ist nach wie vor da. An der Gefährdungslage ändert sich nichts.
Foto: Annie Spratt

Corona und Lockerungen

So, jetzt ist gelockert. Viele Beschränkungen, denen wir wegen der Corona-Pandemie unterlagen, entfallen jetzt - bis auf Weiteres. Große Teile der Freiheit, die wir für einige Wochen nicht hatten,...
Europaabgeordnete Erik Marquardt (Grüne)
Foto: GUE/NGL - F70A8497 / CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons)

Erik Marquardt über Flüchtlingspolitik in Corona-Zeiten

Der Europaabgeordnete Erik Marquardt (Grüne) kritisiert die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung scharf. In der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" warnte er vor einem...
Hauptsächlich sie betreuen gleichzeitig die Kinder, die seit Mitte März nur teilweise in die Kita und lediglich alle paar Tage zur Schule gehen.
Foto: Bethany Beck

Mütter schultern die Hauptlast einer verfehlten Politik

In der Corona-Krise beherrschen Männer die öffentliche Debatte. Virologen geben die neuesten Forschungsergebnisse bekannt. Unternehmer, Gastwirte und Einzelhändler fordern Staatshilfen....
Insgesamt liegt der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten bei 19,3 Prozent.
Foto: Engin Akyurt

Aus dem Soli wird die Corona-Abgabe

Es geht um gewaltige Zahlen. Über eine Billion Euro haben Bund und Länder zur finanziellen Bewältigung der Corona-Krise in Aussicht gestellt. Allein in diesem Jahr hat der Bundestag schon einen...
Nach massiven Corona-Ausbrüchen unter Arbeitern hat das Bundeskabinett schärfere Auflagen für die Fleischindustrie beschlossen.
Foto: Jai79 / CC0 de (via Pixabay)

Gnadenlose Ausbeutung von Arbeitern in der Fleischindustrie beenden

Die Linken im Bundestag fordern schärfere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie über die Beschlüsse der Bundesregierung hinaus. Fraktionschef Dietmar Bartsch...
Zugegebenermaßen sind gerade Gastronomie und Friseurhandwerk arg gebeutelt.
Foto: Donovan Valdivia

Abzocke statt Solidarität

Wer zahlt für die Corona-Krise? Am Ende immer der brave Bürger. Wer eben kann, greift in seine Tasche. Im Zweifel kassiert der Staat über Steuern und Gebühren, gern bedient sich auch die freie...
Die Strategie des Lockdowns für alle Kinder muss beendet und durch das Aufdecken von Infektionsketten und deren konsequente Nachverfolgung ersetzt werden
Foto: Alicja / CC0 de (via Pixabay)

Kindermedizinische Dachorganisation legt Konzept für "kontrollierte" Kitaöffnungen vor

Vor der Familienministerkonferenz an diesem Mittwoch hat sich die kindermedizinische Dachorganisation DAKJ in die Debatte über Kitas in der Corona-Krise eingeschaltet. "Wir plädieren eindrücklich...
Back To Top