Donnerstag, 09 Jul 2020
Es bleibt in diesen Tagen leider nur die bittere Erkenntnis: Die Corona-Krise ist noch längst nicht ausgestanden.
Es bleibt in diesen Tagen leider nur die bittere Erkenntnis: Die Corona-Krise ist noch längst nicht ausgestanden. Foto: Corina Rainer
 1 Minute Lesezeit  177 Worte im Text  vor 75 Tagen

Wird die Maske zum Feigenblatt? Okay, das Sprachbild ist schief, aber es ist treffend. Wenn von Montag an in Bus und Bahn sowie beim Einkaufen Mund und Nase bedeckt werden müssen, dann wird das vielen Menschen ein trügerisches Sicherheitsgefühl vermitteln. Wir tragen doch Maske - was soll denn jetzt noch passieren?

Mit dieser Hausse haben sich die Aktienmärkte jedoch mittlerweile völlig von der Realität losgelöst.
Foto: Alec Favale

Völlig losgelöst

Was passieren wird, ist absehbar. Mindestabstand? Ach, das müssen wir doch nicht mehr so eng sehen. Kontaktverbot? Na ja, aber mit den Müllers von nebenan haben wir doch so lange nicht mehr geplaudert.

All das ist nach Wochen der sozialen Abstinenz nachvollziehbar. Unsicherheit über das Ausmaß der Bedrohung mischt sich mit der Sehnsucht nach Normalität. Eine Mehrheit begrüßt die beschlossenen Lockerungen - und findet zugleich die bisher verhängten Verbote richtig.

Wie viel Normalität möglich ist, ob die wirtschaftlich dringend erforderlichen Lockerungen Bestand haben oder ausgeweitet werden können, das hängt jetzt an jedem Einzelnen. Die Maske bewirkt wenig und kann allein die Ausbreitung des Virus nicht bremsen. Es bleibt in diesen Tagen leider nur die bittere Erkenntnis: Die Corona-Krise ist noch längst nicht ausgestanden.

Quelle: ots/Westfalen-Blatt
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