Die Realität dagegen: Brandenburg und Sachsen gehören, was den Anteil der Erstgeimpften gegen Corona angeht, zu den Schlusslichtern in Deutschland.
Die Realität dagegen: Brandenburg und Sachsen gehören, was den Anteil der Erstgeimpften gegen Corona angeht, zu den Schlusslichtern in Deutschland. Foto: WorldInMyEyes
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Geimpfte können trotz Corona-Beschränkungen wieder mehr Freiheit genießen: Einkaufen oder Essen gehen zum Beispiel oder einen Kurzurlaub antreten. Das ist die Verheißung. Die Realität dagegen: Brandenburg und Sachsen gehören, was den Anteil der Erstgeimpften gegen Corona angeht, zu den Schlusslichtern in Deutschland.

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Foto: Jacek Rużyczka / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Dauerwelle

Hinzu kommen unterschiedliche Impfregeln: Astrazeneca gibt's in Sachsen und Berlin - soweit vorrätig - für alle Impfwilligen, in Brandenburg aber nicht. Sowohl der schleppende Impferfolg, abhängig von mehr oder weniger verlässlichen Lieferungen der Pharmafirmen wie Biontech/Pfizer, Moderna, Johnson & Johnson oder eben Astrazenca, als auch eigenwillige Verordnungen zeugen nicht von gutem Krisenmanagement. Eine Schätzung des Berliner Senats besagt, dass im Juni 2021 vielleicht 50 Prozent der Hauptstädter geimpft sein werden. Ähnliches ist für Brandenburg und Sachsen anzunehmen; und beim Impfgipfel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt versprochen: Bis dahin soll jeder einen Impftermin buchen können. Mehr Freiheiten für die Mehrheit also voraussichtlich erst im Spätsommer.

Ausgehwillige, Sportlerinnen und Kulturfreunde müssen Geduld beweisen; Inhaber von Läden, Restaurants und Kinos brauchen weiterhin einen langen Atem - und in vielen Fällen Nothilfe vom Staat. Negative Corona-Tests, die ebenfalls Zugang zu Konsum und Dienstleistungen ermöglichen, bleiben notwendig. Nur langsam wird's wirklich besser.

Quelle: ots/Lausitzer Rundschau
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