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Ab dem 1. März gilt in Deutschland die Impfpflicht gegen Masern. Alle Kinder in Kitas und Schulen gehen, sowie deren Lehrer und Erzieher, die nach 1970 geboren wurden, müssen nun eine Impfung gegen das Virus nachweisen.

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Eine Frage der Zeit

Lange wurde darüber gestritten, ehe der Bundestag im November die Masernimpfpflicht beschloss. Kritiker sprechen von einem Eingriff in das Grundrecht auf die körperliche Unversehrtheit, einer Beschränkung der Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen. Ein schwerer Vorwurf.

Masern sind hoch ansteckend. Bei bis zu einem von drei Patienten treten schwerwiegende Komplikationen durch das Virus auf. Die Krankheit kann Lungen- oder Hirnhautentzündung auslösen und tödlich enden. Auch langfristig bleibt das Immunsystem von Betroffenen geschwächt.

Zwar hat jeder Mensch ein Recht, diese Gefahr für sich in Kauf zu nehmen. Nicht jedoch, durch sein Handeln jene mit einer Masernansteckung zu gefährden, die sich selbst nicht davor schützen können, wie etwa Säuglinge, die noch zu jung für die Impfung sind.

Quelle: ots/Berliner Morgenpost
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