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Anlässlich des heutigen Welttages des Händewaschens ruft UNICEF dazu auf, Kindern besseren Zugang zu Hygiene zu ermöglichen. Dazu zählt insbesondere der Zugang zu sauberem Wasser und sanitären Anlagen sowie Aufklärung über Gesundheitsrisiken. Regelmäßiges Händewaschen mit Wasser und Seife ist einer der einfachsten und kostengünstigsten Wege, um lebensgefährliche Krankheiten bei Kindern zu verhindern. Weltweit sterben laut UNICEF täglich rund 1.400 Kinder an Durchfall. 800 dieser Todesfälle lassen sich direkt auf mangelnde Hygiene zurückführen.

Ein Opfer der Bombe in Hiroshima (7. August 1945)
Foto: Onuka, Masami

Kommentar zum Jahrestag von Hiroshima

In den ärmsten Ländern der Erde ist Händewaschen nicht selbstverständlich - vor allem, weil die Familien keinen Zugang zu sauberem Wasser und Waschgelegenheiten haben, aber auch, weil ihnen der Zusammenhang von Hygiene und Krankheiten nicht ausreichend bewusst ist. Laut einem aktuellen Bericht von UNICEF und Weltgesundheitsorganisation sind vor allem im südlichen Afrika die Möglichkeiten des Händewaschens heute nach wie vor sehr schlecht. In den meisten Ländern dieser Region waschen sich höchstens 50 Prozent der Menschen regelmäßig die Hände mit Seife. Fast die Hälfte aller Gesundheitsstationen hat dort keinen Wasseranschluss.

„Neben der Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser und dem Zugang zu Toiletten trägt das Händewaschen erheblich dazu bei, Kinder vor lebensbedrohlichen Krankheiten zu schützen“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Dies beginnt schon bei der Geburt - schon Geburtshelfer mit ungewaschenen Händen können gefährliche Krankheiten übertragen. Das regelmäßige Händewaschen gehört zu den günstigsten, einfachsten und effektivsten Präventionsmethoden überhaupt. Händewaschen rettet Kinderleben.“

Am Welttag des Händewaschens machen weltweit Regierungen, internationale Organisationen, NGOs, Unternehmen und Privatpersonen auf die Bedeutung von besserer Hygiene aufmerksam. www.globalhandwashingday.org

UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, führt in mehr als 100 Ländern weltweit Programme für Trinkwasser und Hygiene durch. Bei Naturkatastrophen und Krisen stellt UNICEF unter anderem große Mengen von Chemikalien zur Wasserreinigung bereit und verteilt Hygienesets mit Seife, Waschmittel und anderen Hygieneartikel an Kinder und Flüchtlinge in Notunterkünften - so zum Beispiel in Syrien und in seinen Nachbarländern.



Quelle: UNICEF


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