DKG-Präsident Gerald Gaß fordert zusätzlich einen sofortigen finanziellen "Schutzschirm für alle Krankenhäuser".
DKG-Präsident Gerald Gaß fordert zusätzlich einen sofortigen finanziellen "Schutzschirm für alle Krankenhäuser". Foto: stux / CC0 de (via Pixabay)
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Angesichts der Corona-Pandemie und der außerordentlichen Herausforderungen für das Gesundheitssystem drängt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf deutlich mehr Geld für die Krankenhäuser. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach kritisierte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Die schwierige Finanzlage der Krankenhäuser schlägt direkt auf die Versorgung der Patientinnen und Patienten durch und ist der jahrelangen unzureichenden Finanzierung der Krankenhäuser geschuldet."

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Buntenbach forderte, die Bundesländer müssten nun endlich die zurückgehaltenen Gelder für die Investitionskostenfinanzierung der Krankenhäuser auszahlen. "Sie erhalten jedes Jahr etwa 3 Milliarden zu wenig, mittlerweile beträgt der Investitionsstau insgesamt 50 Milliarden Euro." Weil die Bundesländer die Krankenhäuser knapp halten, so Buntenbach weiter, müssten Kliniken notwendige Investitionen zum Teil durch Beitragsmittel der Versicherten querfinanzieren, die eigentlich für den laufenden Betrieb und die Versorgung gedacht sind. "Das rächt sich jetzt bitter."

Die Länder stellen den Kliniken in Deutschland nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) jährlich 2,72 Milliarden Euro an Investitionsmitteln bereit. Notwendig wären aber mindestens sechs Milliarden Euro, so die DKG unter Berufung auf aktuelle Studien.

DKG-Präsident Gerald Gaß fordert zusätzlich einen sofortigen finanziellen "Schutzschirm für alle Krankenhäuser", damit Kliniken in der Corona-Krise nicht pleitegehen. "Die Kliniken, ob privat oder öffentlich, können sich nur dann konsequent auf die Behandlung von Corona-Patienten konzentrieren, wenn sie jetzt schnell die unbedingte Sicherheit erhalten, dass die Absagen anderer Behandlungen nicht zu Liquiditätsengpässen führen", sagte DKG-Präsident Gerald Gaß unlängst im Interview mit der NOZ. "Sonst stehen etliche Häuser sehr schnell vor der Insolvenz."

Quelle: ots/Neue Osnabrücker Zeitung
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