Samstag, 11 Jul 2020
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Die Frage "Was willst du denn nach dem Abitur machen?" bekommen Jugendliche häufig gestellt. Die Antwort darauf ist jedoch nicht so leicht zu finden. Der Studienkompass bietet an dieser Stelle individuelle Unterstützung, zeigt Möglichkeiten auf und hilft, eine wohlüberlegte Entscheidung zu treffen.

Das Volksbegehren in Niedersachsen ist bundesweit bedeutend, da die Landwirtschaft dort so viel umsetzt wie sonst nirgendwo in Deutschland.
Foto: Myléne / CC0 (via Pixabay)

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Das gemeinnützige Förderprogramm wurde 2007 von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gemeinsam ins Leben gerufen. Die Karl Schlecht Stiftung ist Exklusivpartner für Baden-Württemberg. Schülerinnen und Schüler, die planen, 2018 Abitur zu machen und deren Eltern nicht studiert haben, können sich bis zum 28. Februar unter www.studienkompass.de bewerben.

Nach wie vor studieren Schüler aus Nichtakademikerfamilien bedeutend seltener als Schüler, deren Eltern bereits ein Studium absolviert haben. Aus diesem Grund bietet der Studienkompass Unterstützung auf dem Weg an die Hochschule. Die Förderung setzt zwei Jahre vor dem Abitur an, um ausreichend Zeit für die Orientierung und Entscheidungsfindung zu geben. Auch im ersten Jahr an der Hochschule geht das Programm weiter, damit der Einstieg in das Studium optimal begleitet wird.

Die Förderung wird von den Jugendlichen aktiv mitgestaltet. Neben verschiedenen Workshops stehen zahlreiche Besuche von Hochschulen und Unternehmen auf dem Programm. Durch die verschiedenen Angebote entwickeln die Schüler eine eigene Vorstellung davon, wo ihre Stärken liegen und entwerfen ihre persönliche Studien- und Berufswegplanung.

Der Studienkompass fördert mit großem Erfolg aktuell 1.500 junge Menschen aus ganz Deutschland. Die rund 1.400 Alumni des Programms studieren an über 240 Hochschulen bundesweit. Die Wirksamkeit des Programms ist durch eine unabhängige Evaluation, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, auch wissenschaftlich belegt.

"Über 90 Prozent unserer Geförderten gehen an die Hochschule und geben an, mit Hilfe des Studienkompass ihren Wunschstudienplatz gefunden zu haben. Wir nehmen den Jugendlichen mögliche Ängste vor dem Studium und informieren sie über Finanzierungsmöglichkeiten, um auch diese Bedenken auszuräumen. Mit der Begleitung des wichtigen Überganges Schule-Hochschule, können wir auch beim Studieneinstieg helfen - mit sehr positiven Folgen: Weniger als fünf Prozent der Teilnehmer brechen ihr Studium ab, im bundesweiten Durchschnitt sind es hingegen fast 30 Prozent", so Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleiter Schülerförderung (Vors.) bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, über die Erfolgsfaktoren des Programms.

Die Bewerbung für den Studienkompass läuft noch bis zum 28. Februar 2016 über die Website www.studienkompass.de. Eine Bewerbung ist in diesem Jahr in folgenden Regionen möglich: Augsburg, Bamberg, Berlin, Bremen, Dresden, Frankfurt (Main), Freiburg, Greifswald/Stralsund, Halle/Leipzig, Hamburg, Kiel, Köln, Paderborn, Stuttgart und Tübingen/Reutlingen.



Quelle: ots/sdw


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